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Ist intermittierendes Fasten gesund? – Der Essrythmus, den du unbedingt ausprobieren solltest

Nicole Lange

Letztes Update am 28.05.2018 von Nicole Lange

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Mit einer bewussten Ernährung und gesunden Lebensweise kannst du über deine körperlichen und mentalen Grenzen hinauswachsen.

Im Fastenkongress-Interview erfährst du von Healthcoach Ötzi, Experte für eine ganzheitliche Gesundheit Wissenswertes über das besondere Verfahren des intermittierenden Fastens.

Dabei verrät er nicht nur, wie du deinen eigenen Rhythmus findest, sondern auch, wie du dich hierdurch vor Erkrankungen schützt.

Die Top-Takeaways

Wir haben länger im Mangel gelebt. Es ist ein neuartiges Phänomen, dass wir im Überfluss leben und das hat große Auswirkung auf unseren Körper und unsere Gesundheit.

Normalerweise ist der Körper auch in der Lage, Energie aus eigenen Ressourcen zu schöpfen, aber unser Körper nutzt leider nur noch das eine Programm und zwar die Energiegewinnung aus unserer Nahrung.

Wir dürfen nicht nur einseitig denken, sondern ganzheitlich denken ist wichtig.

Es ist immer wichtig, sich langsam an Veränderungen heranzutasten und immer mit kleinen Schritten zu beginnen, damit der Körper sich an die Veränderung gewöhnen kann.

Bewusstmachen, wann und warum du isst. Gut wäre es, ein Tagebuch zuführen.

​Während des intermittierenden Zeitfensters ist es sehr zu empfehlen, sich zu bewegen – denn evolutionär gesehen war es genauso – bevor wir etwas gegessen haben, mussten wir es als aller erstes jagen bzw. Sammeln und mussten uns somit bewegen.

Vier wichtige Säulen, die miteinander kombiniert werden müssen, um seine Gesundheit aufrecht zu erhalten – ganz einfach, keine Hexerei:

  1. Intermittierendes Fasten und gesunde Ernährung
  2. Bewegung
  3. Stressbewältigung und Schlaf
  4. soziale Interaktion

Beim Intervallfasten ist es optimal, das Frühstück auszulassen. Alle positiven Effekte vom intermittierenden Fasten sind ab 16 Stunden gegeben.

Das Interview – Ist intermittierendes Fasten gesund?

Die Timeline

Minute 1:00 – Evolutionärer Blick, warum Lifestyle-Fehler zu gesundheitlichen Problemen führen, um ein Verständnis dafür zu bekommen.

Minute 5:30 – Wie funktioniert unsere Energiegewinnung im Körper?

Minute 9:30 – Was kann man machen um eine Veränderung anzustreben und einen sanften Einstieg in eine Veränderung vorzunehmen?

Minute 13:00 – Was solltest du beim Intervallfasten noch alles beachten? Was sind Schlüsselelemente des intermittierendes Fasten?

Minute 18:00 – Die Biochemische Erklärung für die Wichtigkeit der Bewegung beimintermittierenden Fasten

Minute 25:00 – Was ist Primal State?

Minute 30:00 – Welche Möglichkeiten es gibt, um intermittierend zu fasten?

Minute 33:00 – Warum es so wichtig ist, sich zu bewegen?

Minute 39:00 – Lösung bzw. einfache Schlüsselpunkte, um ein gesundes Leben zuerhalten

Minute 42:00 – Vorstellung des Darmoptimierungs-Kurses

Minute 44:00 – Das Gluten-Problem

Das Interview zum Nachlesen

Nicole Lange: Hallo und herzlich willkommen zum nächsten Interview beim Fastenkongress. Ich freue mich, dass du wieder mit dabei bist. Ich habe heute den Ötzi mit am Start. Ötzi ist Performance-Coach von Primal State und absoluter Vollprofi, was die Darmgesundheit angeht. Und deswegen freue ich mich, dass wir heute gemeinsam das Thema bearbeiten und vor allem das intermittierende Fasten vorstellen.

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Denn Intervallfasten ist eine ganz besondere Fastenform. Ich finde es wichtig, dass du darüber Bescheid weißt. Also, wie funktioniert das Intervallfasten und wie einfach kannst du es eigentlich in deinen Alltag integrieren, um mit ganz wenigen Schritten ganz viel für deine Gesundheit zu tun? Deswegen herzlich willkommen. Schön, dass du dir Zeit genommen hast lieber Ötzi.

Ötzi Dogan: Danke Nicole. Vielen Dank für die Einladung. Nicole, wenn du Lust hast, werde ich das ganze hier mal ein bisschen evolutionär gestalten. Ich werde auch noch erläutern, was Primal State ist, wer sich dahinter verbirgt, wir sind ja eine Sechs-Mann-Truppe.

Und bevor ich aber dazu komme, würde ich gerne hier in ein paar evolutionären Aspekten die Themen angehen und dann unser Hauptthema, das Intermittierende Fasten rocken, damit es verständlicher wird und auch Sinn macht, warum wir mit gewissen Mechanismen ausgestattet wurden durch Mutter Natur und warum vielleicht einige Lifestyle-Fehler zu aktuellen gesundheitlichen Herausforderungen führen.

Und am Ende werde ich dann natürlich auch die Lösungen aufzeigen. Und am Ende werden wir auch sehen, dass die Lösung meistens sehr simpel ist, gar nicht so kompliziert, wie das immer sehr gerne im medizinischen Terminus dargestellt wird. Das klingt immer sehr kompliziert, aber wenn wir dann die Lösungsansätze mal angehen, werden wir sehen, dass es wirklich einfach ist. Wollen wir das so gestalten, hast du Lust drauf?

Nicole Lange: Ich habe super Lust drauf, ich bin mir sicher, da draußen alle anderen auch. Ich freue mich drauf.

Ötzi Dogan: Perfekt, alles klar. Ich werde dann wirklich sehr, sehr weit ausholen. Und dazu würde ich mal gerne, dass wir uns unsere eigenen Hormone betrachten, damit wir vielleicht auch später einige Organe wieder besser verstehen. Und zwar würde ich gerne folgendes präsentieren:

Wir haben fünf Hormone, die in der Lage sind, unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe zu schießen. Wir haben aber nur ein Hormon, was in der Lage ist, unseren Blutzuckerspiegel wieder zu regulieren.

Also es steht fünf zu eins, ich finde das faszinierend.

Ich möchte erstmal kurz die Hormone vorstellen, damit wir mal einen Überblick haben…

Also die fünf Hormone, die in der Lage sind, unseren Blutzuckerspiegel hochzuziehen, sind Glukagon, Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol und unser Schilddrüsenhormon T3. Und dem gegenüber steht ganz alleine wer? Insulin.

Fünf zu eins. Ja, warum ist das so?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Weil wir nie im Rahmen der Geschichte mehr als nur ein Hormon benötigt haben als Insulin. Wir haben nie mehr als ein Hormon benötigt, das unseren Blutzuckerspiegel wieder reguliert. Wir haben immer länger im Mangel gelebt.

Das ist ein neues Phänomen, dass wir hier die Möglichkeit haben, an jeder Ecke zu snacken, jede Minute uns ein Snickers reinzuzwitschern. Das ist wirklich ein neues Phänomen. Nicht mal meine Großeltern kennen das.

Unsere Generation ist davon stark betroffen und auf metabolischer Ebene ist das eine große, große neue Herausforderung für unseren Organismus und das führt zu großen Problemen.

Um das mal kurz abzuschließen, es steht fünf zu eins, wie gesagt, hat evolutionäre Gründe. Ich finde diesen Satz super, weil eigentlich kannst du jede Frage, die mit einem Warum beginnt, mit diesem Satz beantworten. Hat evolutionäre Gründe. Wenn man das simpel darstellen will.

Und das kann man natürlich auch noch fortführen...

Schauen wir uns mal die Bauchspeicheldrüse an.

Und zwar wird ja unser Hormon Insulin dort produziert und die Bauchspeicheldrüse, die kann zwei Sachen. Also zu 98 Prozent haut sie die Enzyme raus, die Verdauungsenzyme. Und 2 Prozent der Bauchspeicheldrüse hat die Aufgabe, Insulin zu produzieren, die sogenannten Inselzellen. Da sieht man mal wieder, es ist wieder evolutionsbedingt. Wir haben ja nie mehr gebraucht.

Und das Problem ist aber, dass wenn die Bauchspeicheldrüse den ganzen Tag, damit beschäftigt ist, Insulin rauszuhauen, weil wir den ganzen Tag Hochglykämisches essen, zu viel Hochglykämisches essen, dann kommen die Enzyme nicht hinterher.

Und jetzt wird es lustig, halt dich fest, ich werde diesen Satz nie vergessen, ein Satz von meinem Dozenten, Tom Fox, aus der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Der hat damals gesagt:

Ötzi, die Bauchspeicheldrüse ist wie ein Mann, die kann nicht beides gleichzeitig. Also wenn sie den ganzen Tag Insulin produziert, kommen die Enzyme nicht hinterher. Und wenn die Enzyme nicht hinterherkommen, dann werden die ganzen Kohlenhydrate, Fette, Proteine nicht gespalten. Und dann kriegen wir irgendwann langfristig gesehen Probleme auf Pankreas-Ebene, also Bauchspeicheldrüse.

Da sieht man wieder halt, dass wir evolutionär immer noch auf eine Zeit angepasst sind oder mit einer genetischen Codierung rumlaufen, die für diese aktuellen Herausforderungen noch keine Lösung parat hat.

Nur mal am Rande, damit wir so dieses grobe Bild haben und ein gewisses Verständnis erlangen, warum dieses Zu-viel-Essen und dieses hochglykämische Essen mehrmals am Tag so ungesund ist.

Damit würde ich das jetzt mal abschließen und würde jetzt übergehen hin zu was die Energiezufuhr oder Energiegewinnung im Körper angeht.

Dieses Verhalten, dieses neue Verhalten, was ich gerade dargestellt habe, die Möglichkeit ständig zu essen und hochglykämisch zu essen führt dazu, dass wir uns dahingehend erziehen und trimmen, dass der Körper nur noch in der Lage ist, Energie über die direkte Nahrungszufuhr zu gewinnen.

Es gibt aber eigentlich noch ein anderes altes System, und zwar der Körper ist in der Lage, auch Energie über Ressourcen zu gewinnen, also über Fettressourcen im Körper.

Er könnte eigentlich die Fette wieder anzapfen und das würde uns wieder mehr Energie geben, denn Fette geben viel mehr und viel länger Energie als Kohlenhydrate.

Das kann man sich so vorstellen, wie wenn man einen Ofen hat und immer Papier reinwirft, brennt es zwar schnell, aber verpufft auch wieder schnell – Das sind die Kohlenhydrate. Würden wir aber einmal tief runterlaufen, in den Keller und ein Brikett anpacken und hochschleppen, das ist anstrengend, aber das muss man nur einmal machen. Wenn man dann das Brikett in den Ofen haut, dann brennt das auch viel länger, dann hat man auch viel länger Energie.

Aber leider kennt unser Körper nur noch diese eine Möglichkeit…

Die Energiegewinnung über Papier, was man die ganze Zeit in den Ofen reinhaut. Das ist ungesund. Dahingehend ungesund, dass im Rahmen des Stoffwechsels sogenannte Abfallstoffe abgelagert werden in Gefäßen, die sich dann AGEs nennen: Das ist auch ein Thema für sich, das würde ich jetzt hier erstmal abschließen.

Um das nochmal zusammenzufassen:

Wir haben zwei Programme, unser Körper kennt oder fährt leider nur noch eins.

Er könnte uns aber durch gewisse Alternativträger wieder mehr Energie schenken, aber darauf gehe ich später nochmal ein.

Ich möchte aber noch auf eine wichtige Sache eingehen. Und zwar, was hat das für Auswirkungen auf neuronaler Ebene?

Das ist ja auch sehr, sehr spannend, dieses Verhalten. Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, führt auf neuronaler Ebene dazu, dass wir einen bestimmten Bereich im Gehirn bedienen, der für Emotionen zuständig ist und das führt dann auch zu einer Blutzirkulation zugunsten dieses Parts, zugunsten des emotionalen Bereichs. Und das führt dann dazu, dass der kognitive Teil vernachlässigt wird und dass sich das im Alltag dann so äußert, dass wir nicht mehr stresstolerant sind, zur Diva werden und uns nicht konzentrieren können, nicht fokussiert sind und rumzicken.

Nicole Lange: Das ist also gar nicht das PMS? ;-)

Ötzi Dogan: Genau, wie du also siehst, es ist – der Mensch ist als ein faszinierendes Netzwerk zu betrachten. Da findet eine Interaktion statt und wenn man diese ganzen Interaktionen verstehen will, dann muss man halt interdisziplinärer denken.

Es fasziniert mich sehr und das Problem, was wir heutzutage haben, ist, dass wir halt immer nur stark einseitig denken oder halt viele andere Sachen vernachlässigen, uns nur auf eins konzentrieren, so in Biometrien denken, schwarz-weiß und nicht mehr ganzheitlich denken. Ich glaube, dieses Beispiel hat sehr gut verdeutlicht, dass wir viel viel mehr Sachen berücksichtigen müssen und viel viel mehr Sachen auch anpacken müssen, damit wir ganzheitlicher funktionieren.

​Und das ist unser Ansatz, das ist Primal State, jetzt komme ich mal zu Primal State. Wir versuchen wirklich, alle Ebenen miteinander zu verbinden, alle Komponenten miteinander zu verbinden und dann alle Zahnräder wieder zum Laufen zu bringen, nicht nur ein Zahnrad, sondern das Gesamtwerk soll wieder funktionieren.

Und deswegen ist intermittierendes Fasten eine Komponente – eine Komponente. Ich werde auf andere Komponenten später noch eingehen. Denn wenn man diese weiteren Komponenten mit dieser einen Komponente bündelt, kommt Phänomenales raus.

Das Neuronale können wir jetzt auch abschließen. Ich habe erläutert gehabt, dass es auch Einflüsse hat auf die Blutzirkulation im Gehirn – zugunsten des emotionalen Parts, zuungunsten des kognitiven Parts.

Wie kann man das wieder verändern? Wie kann man da wieder zurückrudern?

Die beste Intervention, um hier wieder die Systeme zu regulieren, ist die Mahlzeitenfrequenz erst mal runterzudrosseln. Das wäre der erste Schritt.

Schnelle Veränderungen sind immer bzw. können den einen oder anderen herausfordern, der sich neu in die Materie reinfuchst, weil unser Hirn wehrt sich auch immer gegen Neues. Veränderung kann immer Gefahr sein, evolutionär kann es halt immer eine Gefahr sein.

Deswegen wehrt sich unser Hirn dagegen, ist auch sehr raffiniert darin, insbesondere der neue Part, der Präfrontale Cortex, der sich halt neu entwickelt hat. Dieser “junge” Part strickt sich dann die ganzen Ausreden parat. Ach, ist doch alles Quatsch. Ach, heute keine Lust, morgen. Et cetera bla blubb. Kennen wir alle.

Um das zu umgehen, sollte man leicht anfangen, einen leichten Einstieg tätigen, erst mal runter mit der Frequenz und dann vielleicht anfangen, die einzelnen Lebensmittel umzustellen. Keine radikalen Diäten, erst mal umstellen. Weg von den hochglykämischen, hin zu den niedrigglykämischen Nahrungsmitteln. Also, Wurzelgemüse, verschiedene Gemüsesorten, Nüsse, Proteinreiches, die guten Fette, zum Reinkommen. Und dann schafft man intermittierendes Fasten später auch viel leichter. Wenn man dann noch weiter will, wäre dann die Brücke zu einer ketogenen Diät sehr, sehr einfach.

Wenn ich jetzt von heute auf morgen plötzlich anfangen möchte, mich ketogen zu ernähren, könnte das extremer Stress sein. Es ist immer viel besser, sich langsam ranzutasten, sich in die Materie langsam reinzufuchsen und dem Körper die Möglichkeit zu geben, sich anzupassen.

Nicole Lange: Sehe ich ganz genau so. Und was vielleicht auch noch ein guter Tipp ist, um erstmal überhaupt anzufangen, wäre sich erstmal bewusst zu machen, was man den ganzen Tag isst. Also ich habe das Gefühl, dass wir in der Gesellschaft hier – oder was du vorhin auch gesagt hast – wir können immer und überall auf Essen zugreifen und immer und überall lauert auch das Essen, was uns irgendwie so einen netten Duft in die Nase bringt. Deswegen essen wir auch so oft. Und wenn man mal anfängt, wirklich bewusst darauf zu achten, wann man den ganzen Tag isst, dann kriegt man tatsächlich einen Schreck, das kriegt man so gar nicht mit, was man eigentlich den ganzen Tag über isst.

Ötzi Dogan: Richtig, definitiv. Um da auch wieder eine Achtsamkeit zu kriegen, sollte man vielleicht anfangen zu dokumentieren, Emotionstagebücher vielleicht auch zu führen, um auch mal festzustellen: Esse ich jetzt gerade weil ich Hunger habe oder esse ich jetzt gerade, weil eine negative Emotion in mir rumschlummert, die ich gerade kompensierend verpuffen lassen will? Das ist auch ein Riesenproblem. Habe ich jetzt gerade Bock auf ein Snickers, weil mein Chef mich gerade angeschrien hat?

Ist ein Aspekt. Genau.

Jetzt haben wir die Schritte erklärt, wie man einen guten Einstieg gestalten kann.

Wenn man dann mit dem Intervallfasten anfängt, ist halt meine Empfehlung, das Modell 16 zu 8 zu praktizieren. Also ich mache es halt immer so: Ich esse von zwölf bis 20 Uhr, da habe ich mein Zeitfenster und von 20 bis zum nächsten Tag zwölf Uhr ist dann halt so die Phase, wo ich intermittierendes Fasten durchführe.

So, was passiert da im Körper?

Es wird aufgeräumt und reguliert. Die Müllabfuhr fährt mal raus, guckt, haben wir hier irgendwie Proteine, die entgleist sind, die werden dann beseitigt, es wird umgebaut, abgebaut, angebaut, Riesenprozesse, die da stattfinden, was halt zu einer Regulierung unserer Systeme führt. Und gewisse Organe werden wieder entlastet und Gifte werden abgebaut, die Leber wird wieder schön entgiftet, das hat viele, viele Vorteile. Wenn man diesen einen Vorteil – intermittierendes Fasten, täglich in sein Leben integriert, hat man diese positiven Aspekte, die ich gerade aufgezählt habe, für jeden Tag nebenbei.

Nicole Lange: Ganz einfach, nebenbei. Wenn man einfach mal zum Beispiel das Frühstück oder das Abendessen weglässt.

Ötzi Dogan: That’s it. Wie ich am Anfang schon gesagt habe, eigentlich ist die Formel gar nicht so kompliziert, wie wir es immer denken. Eigentlich ist das einfach. Wir machen uns das immer gerne kompliziert.

Aber, ich habe ja vorhin erwähnt, dass wir verschiedene Komponenten miteinander verbinden, wir betreiben nicht nur intermittierendes Fasten, uns ist es auch wichtig, dass wir uns in dieser Fastenzeit bewegen.

Das hat der Mensch schon immer so gemacht. Das machen alle anderen Tiere auch noch so, nur wir nicht mehr. Jedes Tier bewegt sich, bevor es Nahrung zu sich nimmt. Wir haben das auch sehr lange gemacht, aber mittlerweile ist die einzige Bewegung vor der Mahlzeit von der Couch zum Kühlschrank und das war es und dann wieder zurück.

Deswegen ist eine unserer weiteren Maßnahmen der Aspekt der Bewegung im Zeitfenster, wo wir Intervallfasten, weil es bringt viele, viele positive Komponenten mit auf mitochondrialer Ebene.

Mitochondrien – was das ist?

Wir bestehen ja aus Millionen von Zellen und unsere Zellen haben Mitochondrien, also Mitochondrien sind unser Kraftwerk. Kraftwerk der Zellen und da wird dann unser Energieträger ATP – Adenosintriphosphat – quasi produziert. Das ist also unsere Währung, womit wir zahlen für – das brauchen wir für jegliche Leistungsfähigkeit, ob es jetzt mental oder körperlich ist und haben wir einen ATP-Mangel, dann reagiert unser Gehirn sehr sensibel darauf, unser Herz und auch weitere Organe.

ATP ist halt der wichtigste Energieträger und unsere Mitochondrien müssen funktionieren. Wenn wir über Gesundheit reden, ist die Funktionsfähigkeit der Mitochondrien der wichtigste Faktor. Und um das anzupacken, um diese sogenannte mitochondriale Biogenese, nennt sich das, zu regeln, muss man bestimmte Schlüsselelemente wieder ins Leben integrieren. Wir müssen jetzt nicht wieder raus in die Höhle und wie zur Steinzeit leben. Wir müssen nur strategisch richtig bestimmte Schlüsselelemente wieder mit in unser Leben integrieren.

Intermittierendes Fasten ist ein Schlüssel. Nüchtern bewegen ist ein weiterer Schlüssel.

Um das mal kurz evolutionär darzustellen. Wie hat das ganze damals stattgefunden? Wir kriegen den ersten Cortisol-Impuls, das macht uns wach. Das ist quasi wie der innere Wecker, eigentlich bräuchten wir gar keinen Wecker. Mutter Natur hat uns schon einen Wecker gegeben. Wir werden wach. Wir gehen dann auf die Suche.

Suche bedeutet, wir gehen jagen, wir bewegen uns, um eine Lösung für das Problem zu finden. Das Problem ist halt Hunger, die Lösung ist das Jagen gehen, Finden und Essen. Und dann werden uns diese Flügel aufgesetzt, was uns Antrieb gibt, um auf die Jagd zu gehen, über Dopamin. Und irgendwann erlegen wir dann hoffentlich ein schönes Tier und dann haben wir halt unsere Lösung gefunden. Das ist unser evolutionäres Programm, was dahintersteckt.

Und was passiert da an Mechanismen? Wenn es zu komplex wird, dann gib bitte Bescheid. Manchmal ruder ich so ein bisschen aus, weil es fasziniert mich alles sehr.

Nicole Lange: Ja, ja. Ich finde das super.

Ötzi Dogan: Wir gehen auf die Jagd, wir bewegen uns. Was passiert da in der Muskulatur? Die Muskulatur dominiert in diesem Moment, die Muskulatur zieht die Glukose, muss ja so sein, damit du dich bewegen kannst und da tritt dann etwas ein, ein Mechanismus, womit uns die Natur ausgestattet hat: Eine Insulinresistenz zugunsten der Muskulatur. Die Muskulatur muss ja die Glukose ziehen, die Muskulatur muss dominieren, damit wir jagen und eine Lösung finden, also ein Tier erlegen können. Dafür wurde eine Insulinresistenz geschaffen. Aber eine Insulinresistenz, weil wir zu viel fressen?

Kurz nochmal zusammengepackt: Wir bewegen uns, die Muskulatur dominiert, die Muskulatur zieht die Glukose, eine Insulinresistenz tritt ein zugunsten der Muskulatur, unser Hirn wird mit Ketonkörpern als Alternativträger bedient und that’s the reason, warum so etwas wie Insulinresistenz überhaupt durch Mutter Natur mitgegeben wurde.

Eine Insulinresistenz aber, weil wir zu viel essen, dafür war es nie vorgesehen. Es ist ein altes robustes System, was versucht, neue Probleme zu lösen. Also wir sehen, eigentlich sind wir mit allem ausgestattet. Mutter Natur hat uns mit allen nötigen Mechanismen ausgestattet, damit wir gesund bleiben, damit wir fit bis ins hohe Alter bleiben.

Eigentlich haben wir alles an uns, wir brauchen das gar nicht so kompliziert zu machen. Also ich meine die schlauen Köpfe können noch mit weiteren Studien und mit weiteren neuen Molekülen ankommen, die sie entdeckt haben und denen weitere komplizierte Namen geben, aber es dreht sich immer um dasselbe:

Iss moderat, aber nicht zu viel, weil wir länger im Mangel gelebt haben. Iss das Richtige. Bewege dich verdammt noch mal, das ist verdammt wichtig. Der mechanische Reiz, wenn der fehlt, dann entgleist alles.

Wir sehen ja immer wieder diese Studien, die halt ständig rauskommen, wo dann belegt wird: Bei Alzheimer-Patienten hat man festgestellt, wenn “BDNF” wieder im Blut ist, also Brain-derived neurotrophic factor, dann genesen die Menschen besser oder die Symptome nehmen ab. Ja ist doch logisch.

Wie wird BDNF erzeugt? Durch Bewegung, durch den mechanischen Reiz und wodurch noch? Durch Kalorienrestriktion.

Ja und jetzt? Es ist immer dasselbe, worauf es hinausläuft. Und das ist Primal State, das sind wir. Also wir gucken immer, wie wir verschiedene Schlüsselelemente miteinander verbinden können und wenn irgendeine verrückte Studie auftaucht, schauen wir, wie man das halt auf natürliche Art und Weise intervenieren kann. Also wie zum Beispiel hier, BDNF erhöhen durch nüchterne Bewegung.

PGC-1alpha ist ja auch so ein super Key-Faktor, was auch hier und da mal wieder die mitochondriale Biogenese anregt. Und auch da sieht man wieder, das wird angeregt durch nüchterne Bewegung, wenig Essen, also Fasten und Kälte spielt eine Rolle. Kälte, phänomenal, oder?

Bestimmte Lebensmittel wie Kurkuma sind in der Lage die sogenannte mitochondriale Biogenese über die Aktivierung von PGC-1alpha herbeizuführen.

Resveratrol, also eine Komponente aus dem Rotwein, da gab es ja das Frankreich-Paradoxon, so hieß es damals. Die Studie hat für Wirbel gesorgt: Wie es denn sein kann, dass die Franzosen nicht von kardiovaskulären Erkrankungen betroffen sind, weil die trinken doch so viel Rotwein? Das hat man natürlich untersucht und hat festgestellt: ah Resveratrol aktiviert PGC-1alpha! Und was passiert? Was machen wir? Wir schaffen Kapseln, wo Resveratrol enthalten ist, wow.

Nicole Lange: Da trinken wir doch mal lieber ein Glas Rotwein?

Ötzi Dogan: Nein, nein. Pass auf Nicole, halt dich fest, du müsstest zehn Flaschen trinken, um auf die Dosierung irgendwie zu kommen, die halt diese Kaskaden intrazellulär auslöst.

Nicole Lange: Ah, da müssen wir noch ganz schön üben. ;-)

Ötzi Dogan: Was wir nicht begreifen, liebe Nicole, was wir nicht begreifen, ist: Wir können das Setting was in Frankreich dabei stattfindet, nicht in eine Kapsel reinstecken. Das Setting, das da stattfindet, das ist das was die Menschen am Leben erhält und nennt sich soziale Interaktion! Die Franzosen hetzen nicht, die essen nicht irgendwie an der Currybude im Stehen in zwei Minuten, weil sie zum nächsten Termin müssen. Die genießen das, die sitzen am Tisch und interagieren.

Soziale Interaktion ist eine Säule, wenn es um Alzheimer geht, da gibt es diesen raffinierten Professor, Dr. Nehls heißt der, was der für Protokolle auf die Beine gestellt hat, das ist Wahnsinn. Hier in Deutschland kommt das noch nicht an, das ist ein deutscher Wissenschaftler. In Amerika setzen die seine Protokolle um, mit Erfolg sogar mit Riesenerfolgen. Hier in Deutschland wird er immer noch klein gehalten – der erlebt einen Shitstorm von seinen Kollegen und die Amis setzen das um und fahren Riesenerfolge.

​Also so langsam sollte hier mal ein Umdenken stattfinden. In der Türkei entsteht ein Riesen-Alzheimer-Institut und die arbeiten nur mit seinen Protokollen, Ich sag dir, das wird eins der erfolgreichsten Institute werden.

Nicole Lange: Und ein wesentlicher Fakt aus den Protokollen ist, dass man sich unterhält, also soziale Kontakte pflegt?

Ötzi Dogan: Vier Säulen hat das. Und zwar ist soziale Interaktion eine wichtige Komponente. Eine weitere Säule ist die Ernährung, die Ernährung kann man auch nochmal runterbrechen, da spielen die guten Fette eine Rolle, Cholesterin spielt eine Rolle. Eine weitere Säule ist Bewegung, im Programm ist mit enthalten, dass die alten Menschen sich bewegen, draußen in der Natur, im Wald, eine Stunde jeden Tag. Und dann die Regeneration, siehe da, Schlaf. Wow, Stressbewältigung gehört auch dazu. Eigentlich wissen wir das alles intuitiv, aber wir setzen es nicht um.

Deswegen funktioniert Meditation. Deswegen empfehle ich jedem hier mal, sich ein bisschen die Sachen von Laura Seiler reinzuziehen, also was die Stressbewältigung angeht. Deshalb sollte man wieder anfangen sich zu bewegen, ich weiß, es kostet oft immer viel Überwindung, wenn man halt lange keinen Sport gemacht hat, aber es muss jetzt ja nicht mit einer Crossfit-Einheit losgehen. Fang doch an, eine Stunde jeden Tag im Grünen, in der Natur, zu laufen.

Und am besten barfuß. Warum? Wird uns vielleicht Paul irgendwann erklären. Das ist auch ein Thema für sich, aber hat mit Esoterik nichts zu tun. Das kann man mittlerweile zum Glück, weil es so raffinierte Menschen wie Jack Kruse gibt, biochemisch und physikalisch so runterbrechen.

Soziale Interaktion. Es ist wichtig, dass wir miteinander kommunizieren, interagieren und vielleicht auch mal wieder bisschen touchy-touchy, uns mal wieder berühren, das ist sehr, sehr wichtig. Damit wir wieder Oxytocin ordentlich produzieren, denn davon haben wir nämlich auch alle einen Mangel.

​Das alles, was gerade aufgezählt wurde, das ist alles Dünger für unser Gehirn. Und da gibt es ein Gesetz des Minimums, das wurde ca. 1800/1820 definiert von einem Botaniker, der gesagt hat, dass die Pflanze zwölf Komponenten benötigt, damit sie wächst und gedeiht und nicht verwelkt.

Und dieses Gesetz des Minimums kann man auch übertragen. Das hat Dr. Nehls auch gemacht, auf den Menschen. Der Mensch braucht auch vier Komponenten, die aufrechterhalten werden müssen, damit er gesund bleibt. Wenn wir ihm nur eine Komponente geben, alles andere fehlt, dann wirkt das nichts. Wir müssen zusehen, alles untereinander zu kombinieren.

Das ist die Botschaft von Primal State und deswegen sitzen bei uns halt sechs verschiedene Charaktere, die halt alle aus verschiedenen Bereichen ihre Werkzeuge mit reinbringen. Der Jannis halt, Schaffer von Primal State, vor drei Jahren hat der angefangen, das war alles ein Online-Magazin, er hat halt ordentlich Artikel geschrieben und dann kamen die ersten Produkte, er ist so der Biohacker, er ist der Verrückte, der dann wirklich tatsächlich in den kalten See springt, wenn ich dann halt zum Beispiel die Erkenntnisse aus der Psychoneuroimmunologie reinbringe, dann ist er der, der halt die Sachen ausprobiert. Dann haben wir halt noch unseren kreativen Kopf, Markus, die reine Seele, der wirklich immer in der Lage ist, die Kleinigkeiten aus dem Alltag wertzuschätzen und zu bewundern.

Er hat so das reine Herz, die reine Seele eines Kindes, denn wenn wir durch den Alltag hetzen, bleibt er mal stehen, dann müssen wir kurz zu ihm und fragen: Was ist los? Und dann bewundert er irgendwie die Architektur von irgendeinem Haus und sagt: Wow, schau dir mal die Ritzen an, schau dir mal die Kacheln an, ist das nicht schön? So, er ist dann derjenige, der die Zeit kurz anhält. Das ist auch wichtig. Wir hetzen durchs Leben und wundern uns, dass wir krank werden. Dafür sind wir nicht geschaffen, durchs Leben zu hetzen. Wir müssen auch mal zur Ruhe kommen. Wieder auf die Stopp-Taste, Resetten, die Zeit anhalten und im Hier und Jetzt sein.

Nicole Lange: Also ich muss sagen, da ist Fasten tatsächlich so ein perfektes Werkzeug dafür, für diesen Reset-Knopf. Also so eine längere ganze Fastendauer. Da gewinnt man einfach mal Zeit, um innezuhalten und auch mal zu gucken, was mache ich denn eigentlich den ganzen Tag. Was könnte ich denn verändern? Das ist eine schöne Möglichkeit, denn wenn die Sicht einmal da ist, kann man ein besseres Bewusstsein entwickeln, um das wahrzunehmen.

Ötzi Dogan: Natürlich. Es ist eine wichtige Säule, klar. Fasten. Da bekommt man auch wieder Achtsamkeit und ein Bewusstsein für das, was man isst. Man bekommt wieder Wertschätzung für das, was man isst. Im Körper findet dann ja auch wieder eine Regulierung statt, weil wieder Ruhe einkehrt bei gewissen Organen.

Nicole Lange: Genau. Das ist echt so ein schöner Startpunkt, um eben dieses Bewusstsein zu bekommen. Was gehört alles dazu für diese Gesundheit? Was muss ich denn alles machen, damit ich meine Gesundheit ganzheitlich erhalte?

Ötzi Dogan: Definitiv. Und das sollte auch der Weg sein. Alles miteinander kombinieren.

​Also versuche das Intervallfasten, versuche dich zu bewegen, versuche dich dabei zu bewegen, versuche wieder unter Menschen zu gehen, zu interagieren, es ist schön Bücher zu lesen, aber gehe doch raus und erzähl den Leuten davon, was du gelesen hast, was dich fasziniert hat. Das fördert die Neurogenese, also das Verknüpfen von Nervenzellen und die Entstehung.

Alzheimer ist doch nichts anderes als die Störung der Neurogenese, Nervenzellen, die sich nicht mehr bilden, die sich nicht mehr miteinander verknüpfen. Das ist das beste Beispiel und da fruchtet ja auch die ketogene Ernährung, hat ja da auch sehr gute Erfolge gezeigt. Auch bei Epileptikern und bei sämtlichen neuro-degenerativen Erkrankungen erzielt man gute Resultate, wenn man eine Kalorienrestriktion durchführt, also sich ketogen ernährt oder intermittierend fastet.

Und das sind alles wieder so Key-Faktoren aus den Zeiten unserer Vor-vor-vor-vor-vorfahren.

Nicole Lange: Ich finde, das hast du echt extrem cool erklärt. Also diesen ganzen Einblick in den ganzen Hintergrund, das ist auch echt super wichtig. Das ist einfach eine ganz tolle Inspirationsquelle, um mal darüber nachzudenken, was hast du denn jetzt eigentlich alles gesagt? Wie einfach ist das alles eigentlich?

Aber könntest du vielleicht noch ganz kurz zum intermittierenden Fasten die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen? Wir hatten vorhin schon gesagt, man kann entweder morgens oder abends das Essen auslassen – um auf diese 16 Stunden zu kommen, wo man nicht isst.

Gibt es noch andere Möglichkeiten? Ich habe zum Beispiel viele Bekannte, die sagen: Ich kann – ohne Frühstück geht nicht und abends ist es auch schwer, weil das ist halt doch so eine Interaktionsmöglichkeit zwischen Menschen ist. Da geht man mal raus zum Essen – ach, das geht auch nicht. Gibt es eine andere Möglichkeit?

Ötzi Dogan: Ja klar gibt es andere Möglichkeiten. Aber wenn wir das bestmögliche rausholen wollen, dann nicht. Frühstück ist eh die schlimmste Erfindung des Menschen, das braucht der Mensch nicht und dass uns indoktriniert wird, dass das irgendwie die wichtigste Mahlzeit überhaupt ist – da könnte ich jetzt ein Riesen-Fass aufmachen.

Ich glaube, ich habe gut erklären können, warum wir kein Frühstück brauchen. Man könnte das natürlich auch irgendwie in die Länge ziehen, man muss nicht dieses 16:8-Fenster fahren. Man kann ja auch anfangen, mit einem Fastenfenster von zwölf Stunden zu beginnen. Wäre zum Reinkommen eine Möglichkeit, aber wenn wir das Bestmögliche erzielen wollen und die größten Resultate auch auf dieser ganzen mitochondrialen Ebene erreichen wollen. Dann müssen wir auf die 16 Stunden kommen. Alles drunter ist gut zum Reinkommen, aber man sollte halt versuchen auf die 16 Stunden zu kommen.

Nicole Lange: Und das jeden Tag oder reicht das zweimal die Woche?

Ötzi Dogan: Mittlerweile mache ich das sechsmal die Woche, weil – ja, am Sonntag wird halt gebruncht bei Mutti, muss ja auch mal sein.

Nicole Lange: Du bist so komplett im Schatten. Kannst du dich vielleicht woanders hinsetzen?

Ötzi Dogan: Für die Zuschauer, für die Zuhörer werde ich jetzt stehen, weil Sitzen ist ja das neue Rauchen. Übrigens auch sehr, sehr spannend:

Dieses lange Sitzen ist auch ein neuer Stressor. Ich muss mal kurz ausschweifen, weil ich das für sehr, sehr wichtig halte und weil das halt auch eine wichtige Säule bei Primal State ist. In der Psychoneuroimmunologie haben wir Folgendes: Wenn wir unsere Fortbildungen haben, klingelt immer alle 40 Minuten unser Wecker und dann zwingen uns die Dozenten, aufzustehen und eine Minute die Muskulatur zu erschöpfen, also ordentlich Liegestütze zu machen oder Air Squats, weil nach 40 Minuten – oder ich glaube sogar schon nach 35 Minuten tritt schon so eine Insulinresistenz ein und das Herz fängt an, zu verfetten.

Man sieht wieder, wir sind nicht geschaffen dafür, lange zu sitzen und diese Regelung habe ich jetzt auch bei Primal State eingeführt. Wir stehen dann wirklich alle 40 Minuten auf, machen Klimmzüge oder Liegestütze, um dem entgegen zu wirken. Das ist wieder so ein raffiniertes und einfaches Schlüsselelement, um diesen neuzeitlichen Problematiken entgegenzuwirken. Wie du siehst, die Lösung ist wieder eigentlich sehr, sehr simpel.

Nicole Lange: Ganz einfach zu integrieren. Ich finde das jetzt total genial, gerade bei den ganzen Bürojobs, wenn man dann mal sagt: Steht mal kurz auf und lauft nur eine Runde – oder geh dir bitte den Kaffee selber holen und lass ihn dir nicht bringen. Also lauf selbst dahin, dann fühlt sich das alles gleich ganz anders an. Das ist ja ein ganz anderes Gefühl, man ist danach viel fokussierter und viel aufnahmefähiger, um weiterzuarbeiten.

Ötzi Dogan: Natürlich. Das ist ja auch so ein Aspekt, worauf Dr. Nehls eingeht. Wenn wir uns bewegen, werden bestimmte Botenstoffe aus der Muskulatur rausgedonnert, halt wie zum Beispiel BDNF, was ich vorhin schon erwähnt hatte. Das signalisiert dann auf neuronaler Ebene: Wir bewegen uns, es kommen neue Erfahrungen auf uns zu, wir müssen neue Nervenzellen schaffen, die müssen wir miteinander verknüpfen, damit das Neuerlernte, diese neuen Erfahrungen irgendwie im Kopf bleiben. Und deswegen merkt man sich auch Sachen besser, wenn man sich dabei bewegt, nicht im Sitzen. Das ist Schwachsinn.

Eigentlich müsste man Standing Desks in jeder Schule einrichten und man müssten wirklich alle 40 Minuten die Kiddies ein paar Air Squats oder Liegestütze machen lassen. Damit das Lernen wieder Spaß macht, damit das Gelernte aber auch im Kopf bleibt. Genau, Schiller oder Goethe, vielleicht sogar beide, keine Ahnung – da weiß man, dass die Standing Desks hatten. Die haben ihre Kreativität nur beim Stehen entfachen lassen können. Die haben immer im Stehen geschrieben. Die haben sich nicht hingesetzt.

Nicole Lange: Das ist so krass.

Ötzi Dogan: Ja. Und wie gesagt, Mutter Natur hat uns alles mitgegeben, was wir brauchen, aber Mutter Natur wusste nie, dass der Mensch sich irgendwann anfangen wird, merkwürdig zu verhalten.

Nicole Lange: Ja, oder dass da so viel Industrie kommt, die einfach mal alles unnatürlich macht.

Ötzi Dogan: Ja. Und auch so schnell. Also das sind ja viele verschiedene Veränderungen, die da gerade stattfinden. Wir haben jetzt ein bisschen die metabolische Ebene vorgezeigt. Aber diese ganze Informationsflut ist ja auch ein neues Phänomen und ein Riesen-Stressor. Die ganze Zeit am Handy rumspielen und scrollen, scrollen, scrollen, da gehen Neurotransmitter flöten, weil man die ganze Zeit im Unterbewusstsein irgendwie Entscheidungen treffen muss – ist es wichtig, nicht wichtig, wichtig, nicht wichtig.

Und dann wundern wir uns, wenn irgendwann unser Motor ausgeht und wir uns nicht mehr konzentrieren können und irgendwie keinen Fokus mehr haben. Weil biochemisch bestimmte Botenstoffe gegen die Wand gefahren werden – eigentlich völlig logisch, oder? Und deswegen – ich wiederhole mich jetzt, aber es muss jetzt sein, damit dieses Bewusstsein dafür geschaffen wird. Deswegen fruchtet Meditation.

Nicole Lange: Ja, definitiv. Wir haben auch ein ganz tolles Interview zu Meditation, wo wir auch eine Live-Meditation machen, das ist super cool, also es macht so viel aus und selbst, wenn man anfängt, sich einfach nur mal fünf Minuten Zeit für sich zu nehmen. Man muss sich ja gar nicht groß jetzt schon sagen, ich werde 10, 15, 20 Minuten meditieren. Einfach das Gefühl zu bekommen, diese Ruhe, dieses Fokussiert-sein, das Sich-selber-Wahrnehmen.

Ötzi Dogan: Genau, ja. That’s it.

Nicole Lange: Das ist einfach untergegangen. Also im ganzen stressigen Leben, im Alltag – du musst dahin, dahin, das und das machen und das besorgen und das essen und – puh.

Ötzi Dogan: Wichtig ist, das alles zu kombinieren. Also, wenn du jetzt zu den Ketonkörpern – ich habe ja schon erläutert gehabt, dass diese ein Alternativträger sind. Sie werden über die Leber herausgeschossen, passieren die Blut-Hirn-Schranke, das ist wichtig, nicht alles passiert die Blut-Hirn-Schranke und bedient unser Gehirn mit Energie, die viel, viel länger hält. Denk an das Beispiel mit Papier und Brikett, es brennt halt länger. Du bist fokussierter, du bist auch ein bisschen euphorisch und wenn du das jetzt kombinierst mit kleinen Auszeiten, ein bisschen meditierst, mal aufstehst, mal ein paar Liegestütze machst. Auch beruflich irgendwann einen Cut machst und dann wieder mit deinen Liebsten zusammensitzt und interagierst. Wenn du das alles miteinander verbindest und kombinierst kannst du 120 Jahre alt werden.

Es gibt ja Menschen die sehr, sehr alt werden und nicht betroffen sind von diesen ganzen widerlichen Erkrankungen, die wir hier haben: Alzheimer, Diabetes et cetera, et cetera. Und da sieht man auch wieder, dass genau diese ganzen genannten Säulen miteinander verbunden werden. Die Menschen gibt es auf so kleine Inseln, zum Beispiel in Griechenland, die haben keine öffentlichen Verkehrsmittel, die Menschen müssen von A nach B laufen. Da haben wir die Bewegung mit bei. Und sie essen halt viel gute, gesunde Öle. Olivenöl, was nicht gepanscht ist, diesen Quatsch, den wir hier kriegen. Das gute Olivenöl enthält noch richtig viele Polyphenole. Diese ganzen zellschützenden Substanzen und die soziale Interaktion sind einfach super.

Diese Menschen haben im hohen Alter noch eine Rolle in der Gesellschaft, die werden nicht irgendwie isoliert oder in ein Heim oder so verfrachtet. Die haben immer noch eine Rolle, eine Funktion in der Gesellschaft, das ist wichtig.

Ich habe jetzt ganz schön viel hin und her, kreuz und quer rumgeschossen, ich hoffe, das war jetzt irgendwie nicht überfordernd. Ich wollte halt irgendwie so ein schönes Gesamtbild schaffen.

Nicole Lange: Das hast du auf jeden Fall geschafft, also das hast du definitiv gemacht und vor allem, was ich als sehr wichtig empfunden habe, dass dieses natürliche, dieses Ursprüngliche eigentlich so war und was wir daraus gemacht haben oder was die Gesellschaft jetzt daraus gemacht hat mittlerweile.

Ötzi Dogan: Ja. Ich hoffe, die Lösung ist auch klar, die ist nicht kompliziert. Es sind Schlüsselelemente, die kann ich nochmal aufzählen, wenn du magst.

Nicole Lange: Ja, unbedingt.

Ötzi Dogan: Also alle 35 oder alle 40 Minuten mal kurz aufstehen, ein paar Air Squats machen, paar Liegestütze machen, also der Passivität einen Cut geben, unterbrechen. Sich gut ernähren, gesund ernähren, nicht zu oft am Tag, also eine niedrige Mahlzeitenfrequenz mit den richtigen Lebensmitteln. Die soziale Interaktion, also unter Freunden sein, sich austauschen, über tolle Themen reden, über gute Themen reden, nicht irgendwie zusammenkommen und dann sich nur beschweren, das wäre kontraproduktiv. Regenerieren, gut schlafen. Seine Grenzen kennen, auch mal nein sagen. Sich Auszeiten gönnen. Wieder zur Ruhe kommen. Das ist es eigentlich.

Nicole Lange: Krass. Ganz einfach. Da kann man ganz einfach jeden Tag irgendwas davon machen oder alles sogar.

Ötzi Dogan: Ja. Von allem ein bisschen.

Nicole Lange: Von allem ein bisschen, genau und nicht übertreiben und auch nicht bestrafen, wenn jetzt an dem einen Tag nicht alles perfekt passt, weil man bei einer Feier ist, dann ist das nicht schlimm, das ist absolut okay. Die Dosis macht das Gift.

Ötzi Dogan: So sieht es aus, ja. Genau. Also hier nicht irgendwie so eine radikale Form daraus basteln, das macht ja einen auch nur gesellschaftlich nicht erträglich und dann sitzt man immer wieder alleine da und dann wundert man sich: Oh, irgendwie fühle ich mich nicht so gut.

Nicole Lange: Da fehlt wieder eine Säule. Nein, aber trotzdem, was ich nochmal sagen wollte, es ist tatsächlich auch so, dass so eine Fastenwoche dafür gut ist, um das Bewusstsein dafür zu bekommen, was wichtig ist und wie einfach es eigentlich geht.

Ötzi Dogan: Ja, unbedingt. Kann ich jedem nur empfehlen, also muss ich auch mal wieder machen. Ich versuche, das so zweimal im Jahr anzugehen. Es ist jetzt wieder soweit. Ja, im März steht es bei mir bereit und ist wirklich ein wichtiges Tool. Wichtig für die Gesundheit, die – wie gesagt – die Organe regenerieren sich wieder, es wird entgiftet und man hat wieder einen klaren Kopf.

Nicole Lange: Und das intermittierende Fasten, es ist vielleicht – nochmal so ein bisschen zusammenfassend – es ist einfach eine spezielle Form, um seiner Gesundheit jeden Tag was Gutes zu tun. Das ist gar nicht so dieses Fasten, von dem wir jetzt gerade gesprochen haben, von dieser Fastenwoche, sondern das ist einfach was, was man täglich mit integrieren kann, um einfach ein gesundes Gleichgewicht für seinen Körper zu haben.

Ötzi Dogan: Die positiven Aspekte des langen Fastens irgendwie mit übertragen ins Tägliche, das ist Intervallfasten, genau. Diese Zellreparaturen, die in der Fastenzeit von 16 Stunden stattfinden und dann die metabolische Flexibilität wieder erlernen, dass der Körper auch wieder mit den Ressourcen arbeiten kann, wieder mit dem Alternativenergieträger Ketonkörper arbeiten kann. Das ist intermittierendes Fasten.

Nicole Lange: Genau. Cool. Vielen Dank, Ötzi. Sag mal, ihr habt ja bei Primal State so einen extrem coolen Darm-Optimierungskurs. Magst du vielleicht ganz kurz dazu was erzählen?

Ötzi Dogan: Ja, klar. Genau, aktuell unser Darm-Optimierungskurs, der geht 28 Tage und da findet eine sehr intensive Begleitung statt, es gibt da täglich Video-Impulse, also da kriegt man täglich Videosequenzen, Checklisten, eine Betreuung in einer Facebook-Gruppe, wo man sich austauschen kann, Ernährungspläne und viele, viele andere Experten haben auch mitgewirkt. Es gibt dann auch noch einen Bonusbereich, wo Experten-Interviews mit abgelegt sind, wo man auch alte Elemente wieder erlernt, wie zum Beispiel das Fermentieren oder auch mal eine Knochenbrühe kochen, das ist wichtig für die Darmgesundheit. Das ist uns flöten gegangen seit der Erfindung des Kühlschranks. Ich will den Kühlschrank jetzt gar nicht schlechtmachen, es ist natürlich eine tolle Erfindung, aber unsere Lebensmittel fermentieren nicht mehr und dadurch haben wir halt mit diesen probiotischen Lebensmitteln wenige Berührungspunkte. Und wir versuchen, diese Elemente wieder mitzuintegrieren und dadurch wieder die Darmgesundheit anzupacken. Weil, alles beginnt halt im Darm. Ich hätte halt wirklich nicht gedacht, dass so viele davon betroffen sind, aber die Community, die wächst, die ist richtig groß gerade. Und ich hätte nicht gedacht, dass so viele davon betroffen sind.

Nicole Lange: Also es sind wahrscheinlich noch, noch, noch, noch viel mehr betroffen, aber dass schon so viele das Bewusstsein dafür haben. Also das Umdenken ist einfach jetzt da. Es beginnt.

Ötzi Dogan: Richtig. Und ja, Hippokrates hat ja schon damals gesagt: Alles beginnt im Darm. Der wusste das schon. Und wir haben hier noch das Problem, dass noch nicht ganz in den Köpfen angekommen ist, dass Gluten wirkliche ein Riesenproblem ist, das ist kein Trend oder so. Wenn man sich mit der Literatur beschäftigt und weit, weit zurückrudert, dann ist das nichts Neues. Weißt du, wann der erste Arzt irgendwie festgestellt hat, dass Weizen zu Verdauungsproblemen führt? 400 Jahre vor Christus.

​Jetzt fällt mir der Name leider nicht ein, der war irgendwie Philosoph, Astrologe und Arzt. Damals waren sie das ja alle. Der hat schon Protokolle gehabt und dokumentiert, dass Menschen, die Weizen konsumieren, ihre tägliche Arbeit nicht richtig vollbringen können, sich nicht richtig konzentrieren können und Verdauungsprobleme haben. Er hat noch nicht den Bezug dazu herstellen können, aber ich meine jetzt haben wir 2017 und jetzt sollte es mal so langsam ankommen, dass einige Substanzen aus dem Weizen wirklich wie Atombomben auf unsere Darmgesundheit wirken, weil sie halt total krasse Schäden auf Darmebene, auf Mikrobiom-Ebene anrichten. Das ist wieder so ein Thema, da könnte ich jetzt zwei Stunden drüber reden, aber vielleicht ein andermal.

Nicole Lange: Ja, unbedingt. Nein, aber bei euch im Kurs sozusagen, da nehmt ihr die Leute an die Hand und zeigt, wie man das angeht, die Darmgesundheit. Auch mit Rezepten und allem Drum und Dran?

Ötzi Dogan: Genau, genau. Die große Herausforderung ist halt, das alles irgendwie so zu verpacken, in kleinen Stücken täglich zu liefern, dass es das Gegenüber nicht überfordert, weil wenn man auf Darmebene irgendwie angeschlagen ist – unser Darm ist ja auch vernetzt mit unserem Gehirn. Das führt dann zu weiteren Kaskaden, Antriebsprobleme und man kann sich nicht lange konzentrieren. Da entsteht ja so ein neues Phänomen, das nennt sich Brain Fog. Man ist dann eben so benebelt. Das sind ja auch alles Symptome, die darauf beruhen, dass man Probleme im Darm hat und deswegen gibt es halt täglich – jeden Tag – kleine Impulse und kleine Informationsstücke, nicht zu viel, sonst ist das too much einfach. Vor allem muss man da auch ein bisschen den Darm erklären und einige Areale und da fliegen dann auch ein bisschen Fachbegriffe rum, das kann zu viel sein.

Deswegen 28 Tage, um wirklich mal in diese Welt Darm einzudringen und in diesen 28 Tagen ein gutes Verständnis zu übermitteln und parallel aber auch hinter den Kulissen andere Organe wieder mit anpacken, die Leber, die Nebenniere, die ist ja auch davon betroffen, wenn wir auf Darmebene Probleme haben. Wenn da die Schranken irgendwie kaputt sind, die Barrieren halt undicht sind und das Immunsystem ständig aktiv wird, dann werden andere Organe auch in Mitleidenschaft gezogen. Und das ist dann etwas – da haben wir lange überlegt, wie wir das anpacken können. Wie können wir alles, was in der Peripherie liegt und auch irgendwie beschossen wurde, wieder mit aufbauen. Und das aber gleichzeitig einfach darstellen, ohne dass das Gegenüber irgendwie überfordert ist. Dementsprechend haben wir halt unsere Rezepte so gestaltet, dass da halt entzündungshemmende Nahrungsmittel dominieren und auch bestimmte Fettsäuren wie halt aus einem fettigen Fisch, EPA, DHA mit dominieren, dass die sogenannten Entzündungsprozesse wieder reguliert werden und vieles mehr.

Nicole Lange: Cool. Ja, wir haben den Kurs hier unten drunter auf jeden Fall verlinkt, dann kann auch gerne jeder einfach mal draufgucken und sich das angucken. Es ist auf jeden Fall mega wichtig. Und dieses Gesamtheits-Ding ist halt einfach auch so wichtig, so wichtig, weil man so wirklich an der Wurzel angreift und nicht nur ein kleines Ding versucht zu verschönern. Dann kommt es ja auch wieder irgendwie in ein Ungleichgewicht.

Ötzi Dogan: Ein kleines Ding wird nicht klappen. Es ist schön, wenn man anfängt, ein kleines Ding anzupacken. Viel schöner ist es dann, wenn die weiteren Impulse folgen, weitere Dinge anzupacken und darauf arbeiten wir ja hin.

Nicole Lange: Genau. Cool. Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast.

Ötzi Dogan: Ich danke dir.

Nicole Lange: Ja, und so viel von deinem Wissen geschenkt hast. Vielen lieben Dank, lieber Ötzi. Ich hoffe, dir hat es auch gefallen und wir sehen uns im nächsten Interview wieder und ja – wir sehen uns so wieder.

Ötzi Dogan: Alles klar. Hab einen schönen Tag und an den Zuschauer: Auch vielen Dank und viel Erfolg.

Nicole Lange: Genau. Tschüss.

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Autor Nicole Lange

Über den Autor

Nicole Lange ist Heilpraktiker i.A., Fastenleiterin, Krankenschwester und Abnehmcoach. Ihre Mission als Gründerin der Gesundheitsbox ist es, Menschen professionell darin zu unterstützen, gesund und nachhaltig ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen und gleichzeitig ihre Gesundheit auf ein neues Level zu heben. Hier » erfährst du mehr über Nicole Lange und die Gesundheitsbox.

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