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8 Gründe, warum du trotz Intervallfasten nicht abnimmst

“Ich nehme trotz Intervallfasten nicht ab”! Diese Aussage höre ich sehr oft von Lesern, die mit dem Intervallfasten beginnen.


Wenn du auch schon seit längerem versuchst, mit Intervallfasten abzunehmen, es aber nicht recht funktionieren möchte, dann bist du in diesem Beitrag genau richtig! Wir schauen uns hier die wichtigsten Hintergründe dafür an, dass du trotz Intervallfasten nicht abnimmst.

Nicole Lange

Autor: Nicole Lange

Aktualisiert am: 30.08.2020

Wissenschaftlicher Faktencheck

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Intervallfasten ist nicht gleich Intervallfasten

Sicher hast du vom Intervallfasten als einer Lebensweise gehört, bei dem Essen und Fasten strikt voneinander getrennt werden. Wahrscheinlich führst du das 16:8-Fasten durch, bei dem täglich 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen wird.


Oder war es das 18:6-Fasten, das 5:2-Fasten oder die Warrior Diet?


Sollte man nun das Frühstück ausfallen lassen, oder das Abendessen? Spielt die Ernährung eine Rolle? Muss ich Sport machen? Muss ich Kalorien zählen? Bin ich überhaupt der richtige Typ fürs Intervallfasten?


Fragen über Fragen.


Du siehst: Intervallfasten ist nicht gleich Intervallfasten. Es gibt verschiedene Strategien, Herangehensweisen und vor allem individuelle Bedürfnisse deines Körpers und deines Alltags.


Intervallfasten ist kein strikter Plan, dem du dich entlang hangelst und dabei ganz spielerisch und nebenbei Gewicht verlierst.


Es gibt verschiedene Arten von Intervallfasten. Der Alltag eines jeden Menschen ist ein wenig anders und entsprechend kann auch das Fasten, die Zeiten und alles andere daran angepasst werden. Jeder Mensch hat eigene Herausforderungen, die es jeden Tag trotz Intervallfasten gibt: Wann gehen die Kollegen zum Mittagessen? Wann treibe ich am besten Sport?


Ich versuche dir in diesem Blog zu vermitteln, wie du das Intervallfasten ganz individuell für dich nutzen kannst. Die besten Erfolge erzielen meine Teilnehmer, wenn sie das Verständnis für ihren Körper und für das Intervallfasten entwickeln und daran angepasst ihren eigenen Intervallfasten-Plan bzw. Alltag erstellen können. Mit dieser flexiblen und individuellen Herangehensweise wirst du das Intervallfasten auch langfristig und mit viel Freude durchführen können. 


Im Leben gibt es ständige Auf’s und Ab’s, nicht jeder Tag ist gleich, nicht jeder Mensch ist gleich. Herrje, sogar jede Woche ist ein wenig anders! Flexibilität ist wichtig, um sowohl seinen Geist als auch seinen Stoffwechsel nicht zu sehr zu versteifen. Flexibilität ist für deinen Stoffwechsel wichtig, da ein flexibler Stoffwechsel sich an die jeweilige Nahrung, Sport und Änderungen von Außen und Innen (Hormone) besser anpassen kann. Intervallfasten verstärkt diese Flexibilität (1).


Ich möchte dir hier im Blog nicht DIE Lösung geben, sondern ich zeige dir verschieden Möglichkeiten und wichtige Grundlagen auf. Du suchst dir dann die Möglichkeiten aus, die dich ansprechen und in deinem Alltag leicht umsetzbar sind.


Denn genau dann ist es auch möglich, dass die Bremsen, die aktuell das Abnehmen verhindern, sich meist von ganz allein lösen.


Die Magie passiert, wenn dein perfekter Plan mit all dem harmoniert – Alltag, Gewohnheiten, Arbeit, Soziales, Sport, Schlaf, Stress, Ernährung - und es sich für dich spielerisch leicht anfühlt, jeden Tag intermittierend zu Fasten.


Dann kommt auch der Gewichtsverlust von allein und ganz automatisch - und das nachhaltig. Das sollte dein Ziel sein.


Lass es uns zusammen angehen!

Trotz Intervallfasten keine Gewichtsabnahme? 8 Fehler, die du vielleicht machst

Du möchtest abnehmen und trotz Intervallfasten stellt sich keine Gewichtsabnahme ein? Das ist frustrierend und man hinterfragt nicht nur die eigenen Gewohnheiten, sondern auch das Intervallfasten an sich. Wurde da nicht ein einfacher und schneller Gewichtsverlust versprochen?


Bei vielen klappt es automatisch, wenn sie mit dem Intervallfasten beginnen. Doch nicht bei jedem … denn wie du jetzt weißt, ist Intervallfasten nicht gleich Intervallfasten. Viele starten mit einem Intervallfasten-Plan, der für sie passt, gut im Alltag umsetzbar ist und bei dem der Stoffwechsel mitspielt.


Wenn du zu denen gehörst, bei denen es nicht gleich funktionieren will, keine Panik: das Intervallfasten gehört zu den effektivsten Methoden, um nebenbei und gesund Gewicht zu verlieren. Doch es gibt einige Punkte, die du dabei beachten solltest, wenn es nicht laufen will.


Im Folgenden möchte ich mit dir die wichtigsten Bremsen angehen, die das Abnehmen verhindern oder verlangsamen. Sieh diese Punkte daher als Schubser in die richtige Richtung.

Grund #1 - Du reagierst nicht flexibel auf die Bedürfnisse deines Körpers

Jeden Tag 16 Stunden fasten und 8 Stunden essen. Ist doch ganz einfach!

Das Ziel, das wir mit dem Intervallfasten auch erreichen wollen, ist Intuition und Achtsamkeit mit dem eigenen Körper. Unser Körper redet den ganzen Tag mit uns und möchte uns sagen, was er gerade fühlt und was er gerade braucht. Daher ist es so wichtig, flexibel zu bleiben und nicht strikt zu sein.


Fastest du erst seit 13 Stunden und dein Körper schreit nach einer Mahlzeit? Könnte das vielleicht mit der harten Sporteinheit gestern zusammenhängen?


Gehst du normalerweise 12:00 Uhr zum Mittagessen, bist aber ab 10:00 Uhr in einem konstanten Leistungstief, müde und hast zittrige Finger?


Ganz wichtig! Bleib immer flexibel! Intervallfasten ist KEIN fester Plan, den du jeden Tag erfüllen musst.


Probiere ein früheres Mittagessen oder einen Intervallfasten-Plan, bei dem du frühstückst, aber dafür das Abendessen ausfallen lässt.


Ziel ist nicht, die Fastenzeiten absolut strikt einzuhalten, egal wie gut oder schlecht es dir damit geht. Schlimmstenfalls erhöhst du die Fastenstunden, weil du glaubst „Viel hilft viel“.


Aber meist ist es genau das Gegenteil. Besonders in stressigen Phasen kann es dem Körper gut tun, das Fastenfenster zu verkleinern. Ab 12 Stunden Fastenphase profitiert dein Körper von der Intervallfasten-Pause.  


Wichtig ist, dass du auf deinen Körper hörst und nicht auf Teufel komm‘ raus jeden Tag das Fastenfenster durchziehst.

Grund #2 - Zu große Mahlzeiten

Die 16 Stunden sind vorbei und du bedienst dich nach Herzenslust am Buffet in der Cafeteria. Alles, worauf du gerade Lust hast, kommt auf den Teller. Eine halbe Stunde später bist du nicht nur bis an den Rand voll, sondern schlichtweg müde und könntest sofort einschlafen und nach Hause rollen.


Wenn es dir so geht, ist dies eine ungünstige Herangehensweise, wenn du abnehmen oder insgesamt gesund sein möchtest.


Denn das Ziel nach dem Fastenfenster sollte nicht sein, so viel zu essen, wie man möchte. Die Mahlzeiten sollten trotz begrenztem Essensfenster maßvoll und gesund sein.


Wir halten uns ganz gerne an den japanischen Leitsatz „hara hachi bu“ - iss nur so viel, bis du 80 % voll bist. Das ist in etwa der Punkt, an dem eine erste Sättigung eintritt und du das Gefühl hast „ein bisschen was geht noch“. An diesem Punkt höre auf zu essen.


Die Sättigung wird kommen, du wirst satt und zufrieden sein… und dich nicht “über-essen”. Denn zu große Mahlzeiten haben zur Folge, dass du danach nicht mehr effektiv und konzentriert arbeiten kannst, da der Magen-Darm-Trakt schlichtweg überfordert ist.


Ich empfehle bei 16 Stunden Fastenphase, zwei Mahlzeiten und ein Snack im Essensfenster. Iss nur so viel, bis du 80 % voll bist, und gewöhne dich ein wenig um. Ein gesunder Snack wie ein Eiweißshake, eine Handvoll Nüsse, etwas Obst, Gemüse oder etwas dunkle Schokolade unterstützt deine Ziele optimal und sättigt dich dennoch.

 

Wenn die erste Mahlzeit des Tages ansteht und du das Gefühl hast, du könntest jetzt zwei Bären verdrücken, dann liegt darin üblicherweise entweder ein zu langes Fastenfenster oder zu viel Stress. Denn dieser über-große Hunger hängt mit dem Stresshormon Cortisol zusammen - Cortisol möchte dir immer etwas sagen. Mehr dazu gleich.


Ein zu langes Fastenfenster, zu viel Stress und zu wenig Schlaf sind die häufigsten Ursachen für Hunger beim Intervallfasten. Diese Ursachen zeigen dir, dass nicht alles optimal läuft. Damit dich das Intervallfasten aber optimal unterstützt und das Abnehmen ermöglicht, müssen diese Faktoren stimmen.

Grund #3 - Ständiges Snacken

Im Essensfenster sollte die Nahrungsaufnahme maßvoll, geregelt und gesund sein. Es ist nicht so gedacht, in diesen 8 Stunden so viel zu essen, wie man möchte und so viel man schafft. Ständiges Snacken ist ein Faktor, der nicht nur ungesund ist, sondern das Abnehmen sehr schwer macht (2-3).


Denn durch das ständige Snacken wird stetig Insulin gebildet (4). Insulin ist das Speicherhormon, das zwar Regenerations- und Wachstumsprozesse im Körper anleitet, jedoch auch eine Fettverbrennung erschwert. Im schlimmsten Fall wird der Heißhunger stärker, weil ungesunde Snacks wie Schokoriegel den Blutzucker in eine Achterbahnfahrt versetzen, und somit Heißhunger antriggern.


Außerdem haben Snacks die ungünstige Folge, dass du immer ein bisschen isst, aber nie richtig satt bist. Bis zur nächsten Mahlzeit kann sich kein wirkliches Hungergefühl einstellen, und dein Körper weiß nicht so recht, wie viel er nun eigentlich essen möchte.


Ein natürliches Hungergefühl und wie wir damit umgehen, ist jedoch für den Erfolg des Intervallfastens wichtig. Du sollst deinen Körper wieder besser kennen lernen und achtsam mit ihm umgehen.Verstehe die Sprache deines Körpers und verhindere ständiges snacken.

Grund #4 - Zusätzliches Kalorienzählen

Natürlich kannst du das Kalorienzählen mit dem Intervallfasten kombinieren. Für manche ist dies eine Erleichterung, zu wissen, dass sie jeden Tag ein Kaloriendefizit erreichen, welches Abnehmen ermöglicht.


Doch es gibt auch ebenso viele Menschen, für die das Kalorienzählen nicht zielführend ist, da sie sich damit massiv unter Druck setzen und dies ein Stresssignal ist.


Erfahrungsgemäß führt Kalorienzählen dazu, dass man seinen Körper nicht das geben kann, was er gerade braucht, weil man zu sehr verkopft auf die Kalorienbilanz achtet, anstatt auf die Bedürfnisse des Körpers. Und wie du weißt, können diese von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden (Schlaf, Stress oder Sport zum Beispiel).


Ich möchte dich hier nicht abschrecken - aber wenn du merkst, dass du dich mit Kalorienzählen zu sehr selber unter Druck setzt, dann probiere es „ohne“.


Probiere, mehr in Richtung intuitives Essen zu gehen, mit gesunden Mahlzeiten und einem Snack, und höre auf deinen Körper. Studien zufolge können Abnehmwillige mit dem Intervallfasten ganz automatisch ein paar Kilo im Monat abnehmen (8), ohne die Ernährung umzustellen oder Kalorien zu zählen. Versuche, in diese Richtung zu gehen.

Grund #5 - Entgiftungskrise

Beim Fasten werden Entgiftungsprozesse angestoßen, die großartige Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben können. Wenn du schon länger nicht mehr gefastet hast, eher ungesund lebst und ein bisschen übergewichtig bist, können diese Entgiftungsprozesse anfangs sehr stark sein.


Bei dieser sogenannten „Entgiftungskrise“ wirst du überrascht sein, wie viel durch die verschiedenen Ausscheidungsorgane deines Körpers wirklich herauskommt.

Ein bisschen Kopfschmerzen, unreine Haut, belegte Zunge, Verdauungsbeschwerden oder Verstopfung? Viele werden jetzt zustimmend nicken, dass diese Symptome vor allem  in der Anfangszeit des Intervallfasten aufgetreten sind.

Das sind Entgiftungssymptome, die zeigen, dass dein Körper einen massiven Entgiftungsbedarf hat. Teilweise sind es auch Giftstoffe, die dein Körper im Fettgewebe gelagert hat und welche  durch das Abnehmen freigesetzt werden.

Doch leider können diese Symptome das weitere Abnehmen erschweren oder für eine gewisse Zeit sogar unmöglich machen, da deine alltägliche Aktivität dadurch eingeschränkt, der Stoffwechsel eingeschränkt wird und dein Körper erstmal den Fokus auf die Entgiftungsarbeit legt statt auf Fettverbrennung. 


Wenn dies der Fall ist, hast du drei Möglichkeiten


  1. Du akzeptierst, dass dein Körper jetzt für eine gewisse Zeit entgiften muss und in diesem Zeitraum abnehmen schwer oder unmöglich wird. Doch du akzeptierst auch, dass dies nötig ist, damit dein Körper alten Ballast los wird und unterstützt ihn bestmöglichst dabei.
  2. Du verkürzt das tägliche Fastenfenster auf 12-14 Stunden, auf ein Maß, das für dich gut umsetzbar ist und die Entgiftungssymptome gering hält. Parallel unterstützt du deinen Körper bestmöglich bei seiner Entgiftungsarbeit.
  3. Du brichst das Intervallfasten ab und probierst eine andere Möglichkeit, deinen Körper zu entgiften und abzunehmen.


Wie auch immer du dich entscheidest: Tue es aus vollem Herzen und stehe dazu. Dann wird auch das Abnehmen wieder leichter.


Wie kannst du deinen Körper bestmöglichst bei der Entgiftung unterstützen?
Mit diesen Methoden:


  • Wechselduschen
  • tägliche Spaziergänge
  • viel Bewegung im Alltag
  • Saunagänge
  • Trockenbürsten
  • Grüntee und Basentee
  • etwas Bindendes am Morgen wie Aktivkohle, Zeolith oder Heilerde
  • viel grünes Gemüse, Beeren, Pilze und Tee zur Anregung der Entgiftung
  • viel Wasser trinken
  • gut und ausreichend schlafen
  • Leberwickel 

Grund #6 - Ungesunde Ernährung

Du denkst, es reicht aus, täglich 16 Stunden zu fasten und damit abzunehmen?

Die 8 Stunden, in denen du etwas isst, sind genauso entscheidend und unterstützen … oder behindern … deinen Abnehmerfolg.


Häufig ist es so, dass im Essensfenster zu viel oder ungesunde Sachen gegessen werden. Wenn du abnehmen möchtest, sollte die tägliche Nahrung zielführend sein. Also greife lieber zu Lachs und Gemüse als zu Tiefkühlpizza.


Die Ernährung sollte so gesund wie möglich sein, damit dein Körper alle Bausteine bekommt, die er benötigt, und das Abnehmen langfristig ermöglicht.


In einer ungesunden Ernährung ist nicht nur die Stoffwechsellage anders, auch die Hormone verändern sich in eine Richtung, die Abnehmen erschwert: Heißhunger nimmt zu, Konzentration und Leistung beim Sport und auf der Arbeit lassen nach und Nährstoffmängel droht.


So gesund, natürlich und abwechslungsreich wie möglich sollte die Ernährung sein. Regional und saisonal sind da eine gute Orientierung.  Da jeder Mensch “gesunde Ernährung” anders definiert, empfehle ich im ersten Schritt, die Lebensmittel wegzulassen, die nachweislich einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit und unseren Abnehmerfolg haben.  


Zucker und Weizen stehen da im Fokus meiner Herangehensweise. Beides sind nährstoffarme Dickmacher, die von der Industrie leider fast überall beigemischt werden. Achte also im ersten Schritt darauf, diese beiden “Lebensmittel” in deiner Ernährung zu reduzieren und mit gesunden und leckeren Alternativen auszutauschen.

Grund #7 - Zu viel Stress

„Stress dich nicht“, sagen alle. „Achte auf dich und deinen Körper, dann wird das schon“. Stören dich solche Aussagen auch?


Erfahrungsgemäß sind es jedoch die Kandidaten, die diese Aussage am meisten stört, die sich tatsächlich zu viel Stress und Druck machen.


Warum ist Stress ungünstig zum Abnehmen? Der Körper bildet das Stresshormon Cortisol, das im natürlichen Kontext während einer Hungersnot oder bei einem lang anhaltenden Streit oder Konflikt gebildet wird.


Cortisol schont die Fettreserven und bildet aus alten Zellen und Muskeln Zucker. Außerdem wird der Stoffwechsel verlangsamt, indem Cortisol die Schilddrüsenhormone hemmt.


Stress im 21. Jahrhundert ist ein Dauerbrenner, da 70% aller Angestellten in Deutschland zu viel Stress auf der Arbeit empfinden und diesen Stress teilweise auch mit nach Hause nehmen. Stress im Privatleben, Streit, zu viele Termine, von früh bis spät auf Dauerachse, unter Druck … und Cortisol wird fast rund um die Uhr gebildet.


Das ist ein Hinderungsgrund beim Abnehmen. Ein wenig Cortisol ist beim Abnehmen normal und natürlich, doch zu viel kann eine Bremse sein, die eine natürliche Gewichtsabnahme verhindert. (5).


Nimm Stress daher bitte ernst und versuche, ihn zu reduzieren, wo möglich, und eine gesunde Stresskompetenz zu entwickeln, um zu lernen, auf gesunde Weise mit Stress umzugehen.

Grund #8 - Bewegung

Ein gewisses Maß an Bewegung ist wichtig, um den Stoffwechsel anzuregen, Muskeln zu bilden und den Energieverbrauch zu erhöhen. Bewegung erhöht das tägliche Kaloriendefizit, das du zum Abnehmen benötigst.


Wichtig sind hier zwei Dinge: sowohl Bewegung im Alltag als auch regelmäßiger Sport.
Warum beides? Es ist nur begrenzt effektiv, den ganzen Tag auf der Arbeit zu sitzen und dann abends eine Stunde ins Fitnessstudio zu gehen (5-6). Was ist mit den anderen 23 Stunden?


Wenn wir länger sitzen, ist unser Stoffwechsel ein anderer, der Kalorienverbrauch stark eingeschränkt und der Körper beginnt wieder, Energie zu speichern, als sie zu mobilisieren (ja, auch in einem Fastenfenster ist das möglich).


Regelmäßiger Sport ist wichtig für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem, eine gute Mitochondrienfunktion (die Kraftwerke in unseren Zellen), Muskelwachstum und einen hohen Kalorienverbrauch.


So ist es möglich, mit regelmäßigem Sport (Ausdauer- oder Kraftsport genauso wie spielerischer Sport) und regelmäßiger Bewegung im Alltag den täglichen Kalorienverbrauch, um etwa 1000 kcal zu erhöhen.


Was bedeutet Bewegung im Alltag? Auf der Arbeit möglichst im Stehen arbeiten oder regelmäßig aufstehen und bewegen... Treppen steigen statt Aufzug fahren… vielleicht auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit… Spaziergänge in der Mittagspause oder nach Feierabend.


All das summiert sich auf - viele kleine Gewohnheiten, die du umsetzen kannst und die dich unterstützen.

Gewichtszunahme trotz Intervallfasten?

Ist es sogar möglich, mit Intervallfasten Gewicht zuzulegen? Du möchtest abnehmen, aber hast das Gefühl, durch das Intervallfasten den Zeiger auf der Waage nach rechts zu bewegen? Das ist auch möglich.


Erinnerst du dich, was ich vorhin über zu große Mahlzeiten und zu viel Stress berichtet habe? So ist es möglich, in einem kurzen Essensfenster schlichtweg zu viel Nahrung aufzunehmen und den Körper dennoch zum Speichern zu bringen. Das kommt vor.


Besonders, wenn du am Ende des Fastenfensters so hungrig bist, dass du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst. Dann überlastest du dich, der Körper ist im Dauerstressmodus, nach dem Essen bist du müde und träge, auf Sport hast dann sowieso keine Lust mehr… Ein Teufelskreis entsteht.


Ja, es ist möglich, auch mit Intervallfasten zuzunehmen, aber mit den in diesem Beitrag beschriebenen Tipps und Tricks wird gesunder, nachhaltiger Gewichtsverlust für dich (hoffentlich) an der Tagesordnung stehen.


Wenn du noch weitere Hinderungsgründe hast, die dich am Abnehmen hindern, so schreibe uns gern einen Kommentar hier unter den Beitrag oder nimm an meiner kostenlosen Intervallfasten-Abnehm-Challenge bei. 


Darin zeigen wir dir angeleitet und praxisorientiert, wie gesunder und nachhaltiger Gewichtsverlust am besten ermöglicht wird.

Fazit

Wenn du trotz Intervallfasten nicht abnimmst, hat dies Gründe. Diese Gründe habe ich in diesem Beitrag grob beschrieben und erklärt, wie du sie beseitigen kannst.
Natürlich ist jeder von uns individuell. Es gibt keine einfach Patentlösung in einem Blogbeitrag für jeden. Jedoch findest du hier einen groben Überblick über mögliche Ursachen und wie du sie vermeiden kannst

.
Sehr ans Herz legen kann ich dir meine kostenlose Intervallfasten-Abnehm-Challenge.Darin zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du gesunden und nachhaltigen Gewichtsverlust in deinen Alltag integrieren kannst und ganz einfach mit Intervallfasten kombinierst.


Zusammen mit anderen Teilnehmern sind erstaunliche Abnehm-Erfolge möglich.

(1) Vijayakumar A, Novosyadlyy R, Wu Y, Yakar S, LeRoith D. Biological effects of growth hormone on carbohydrate and lipid metabolism. Growth Horm IGF Res. 2010;20(1):1–7. doi:10.1016/j.ghir.2009.09.002


(2) Duffey KJ, Popkin BM. Energy density, portion size, and eating occasions: contributions to increased energy intake in the United States, 1977-2006. PLoS Med. 2011;8(6):e1001050. doi:10.1371/journal.pmed.1001050


(3)  Bellisle F. Meals and snacking, diet quality and energy balance. Physiol Behav. 2014 Jul; 134: 38–43. Published online 2014 Mar 19. doi: 10.1016/j.physbeh.2014.03.010


(4) Solomon TPJ, Chambers ES, Jeukendrup AE, Toogood AA, Blannin AK. The effect of feeding frequency on insulin and ghrelin responses in human subjects. Br J Nutr. 2008 Oct; 100(4): 810–819. Published online 2008 Apr 8. doi: 10.1017/S000711450896757X


(5) Chaput JP, Carson V, Gray CE, Tremblay MS. Importance of all movement behaviors in a 24 hour period for overall health. Int J Environ Res Public Health. 2014;11(12):12575–12581. doi:10.3390/ijerph111212575


(6) Chaput JP, Saunders, TJ, and Carson, V. Interactions between sleep, movement and other non‐movement behaviours in the pathogenesis of childhood obesity. Obes Rev. 2017 Feb; 18 (Suppl 1): 7–14. doi: 10.1111/obr.12508


(7) Geiker, N. R. W., Astrup, A., Hjorth, M. F., Sjödin, A., Pijls, L., & Markus, C. R. Does stress influence sleep patterns, food intake, weight gain, abdominal obesity and weight loss interventions and vice versa? Obesity reviews. 2018. 19(1), 81-97.


(8) Anton SD, Moehl K, Donahoo WT, et al. Flipping the Metabolic Switch: Understanding and Applying the Health Benefits of Fasting. Obesity (Silver Spring). 2018;26(2):254–268. doi:10.1002/oby.22065

Nicole Lange

Über die Autorin 

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Nicole Lange ist Fastenleiterin, Krankenschwester und Abnehmcoach. Ihre Mission als Gründerin der Gesundheitsbox ist es, Menschen professionell darin zu unterstützen, gesund und nachhaltig ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen und gleichzeitig ihre Gesundheit auf ein neues Level zu heben. Hier » erfährst du mehr über Nicole Lange und die Gesundheitsbox.

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