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Die Geheimnisse der 16/8 Intervallfasten Methode aufgedeckt

Intervallfasten 16/8

Mehr Freiheit. Mehr Gesundheit. Mehr Gelassenheit.

Das sind die Vorteile vom Intervallfasten.

Und hey, was will man eigentlich mehr?

Die 16 zu 8 Diät ist die wohl am häufigsten angewandte Intervallfasten Methode. Auch ich bin ein großer Verfechter dieser Methode!

Deshalb möchte ich dir hier in diesem Artikel einmal genau einen Überblick über diese Methode geben…

Diese Übersicht soll dir eine Vogelperspektive über das 16/8 Intervallfasten geben, um die Methode leicht zu verstehen und einfach umsetzen zu können.

Hier ist sie...

Wie wurde diese Intervallfasten Methode bekannt?

Das 16/8 Intervallfasten (bzw. intermittierendes Fasten) wurde durch den Bodybuilder Martin Berkhan bekannt gemacht, indem er darüber auf seiner Website www.leangains.com gebloggt hat. Daher wird die Methode manchmal auch die LeanGains-Methode genannt.

Martin Berkhan schrieb von 2007 bis 2010 ausführlich über seine eigenen Erfahrungen mit der 16/8 Diät. Er hatte tolle Ideen und Gedanken dazu und seine Beiträge sind sehr wertvoll, vor allem für all jene, die mit diesem Schema langfristig Gewicht verlieren wollen.

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Wie funktioniert diese Intervallfasten Methode?

Intervallfasten 16/8 Funktion

Die 16/8 Methode wird täglich durchgeführt und wird somit zu einem regelrechten Lebensstil, der leicht zur Gewohnheit wird…

Intervallfasten wird ein fester Bestandteil deines Lebens durch einen gesunden Essensrhythmus, der sich wirklich lohnt.

Bei dieser Methode fastest du täglich für 16 Stunden und isst deine Mahlzeiten innerhalb eines achtstündigen Zeitfensters. Daher wird diese Intervallfasten Methode häufig auch 8-Stunden-Diät genannt. Durchgeführt wird diese Methode täglich oder fast täglich.

Wenn du an Wochenenden nicht auf 16 Stunden Fasten kommst, ist das überhaupt kein Problem.

Das Schöne an dieser Methode ist, dass du sie ganz flexibel in deinen Alltag einbauen kannst…

Zum Beispiel könntest du von 20:00 Uhr bis 12:00 Uhr fasten und von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr essen.

Wenn du aber weißt, dass du am nächsten Tag um 10:00 Uhr zum Brunch eingeladen bist, kannst du ganz flexibel deine letzte Mahlzeit nach vorn verschieben und bereits um 18:00 Uhr zu Abend essen.

Du siehst: Diese Methode kannst du absolut flexibel an deinen Alltag anpassen.

Keine Sorge, wenn du auch mal nur auf 14 Stunden Fasten kommst. Das wäre auch kein Beinbruch.

Ganz im Gegenteil, du hast deinem Verdauungstrakt eine 14 stündige Essenspause verschafft, ohne dich zu stressen…Ich würde sagen, das können nur wenige von sich behaupten.

Ich würde sagen, das können nur wenige von sich behaupten.

Ich finde es sehr wichtig, dass du dir kein strenges Dogma auferlegst, welches nach kurzer Zeit zum Scheitern verurteilt ist.

Feier die Feste, wie sie fallen! Die Fastenzeit kann man auch mal verlegen oder ausfallen lassen. Für Sonderfälle wie Urlaub, Geburtstage oder Feiertage solltest du dich nicht entschuldigen müssen. Nimm ganz normal am täglichen Leben teil. Solange es Ausnahmen bleiben, halte ich es für wichtig und richtig…

denn nur so, kann der Essensrhythmus ein Teil deines Lebens werden.

Innerhalb des Essensfensters ist es vorteilhaft, seine Mahlzeiten auf 2 bis 3 größere Mahlzeiten zu beschränken und sich die Snack-Gewohnheiten nach und nach abzutrainieren.

Ein leichtes Workout oder besser noch Bewegung an der frischen Luft am Ende der Fastenphase und vor der ersten Mahlzeit optimieren die Fettverbrennung und geben deiner inneren Uhr die richtigen Impulse.

Was musst du beachten beim 16 Stunden Fasten?

16 8 Fasten beachten

Bei der 16 8 Fasten Methode darfst du innerhalb der 16 Stunden keinerlei Kalorien zu dir nehmen, da sonst dein Insulinspiegel steigt und die Fettverbrennung gestoppt wird.

In diesem Beitrag habe ich dir noch einmal genau erklärt, warum es beim Intervallfasten wichtig ist, den Insulinspiegel im Auge zu behalten.

Um die Fastenzeit bestmöglichst auszunutzen, habe ich dir hier kurz und knapp dargestellt, welche Lebensmittel in der Fastenzeit erlaubt sind und welche nicht…


Erlaubt sind:

  • Wasser (sehr wichtig), stilles aber auch Sprudelwasser ist okay
  • schwarzer Kaffee ohne Milch und Zucker
  • Tees (ohne Zusatzstoffe)
  • Bulletproof Coffee (in den ersten Intervallfasten-Wochen zur Unterstützung)
  • klare Brühe (Knochen- oder Gemüsebrühe)

Nicht erlaubt sind:

  • Milchkaffee
  • Smoothie
  • Säfte
  • Shakes
  • Limonaden
  • Light Produkte

Wie beginnst du am besten mit dem periodischen Fasten?

Der Einstieg in das Intermittierende Fasten 16 8 erfordert eigentlich keinen strikten Plan. Es ist allerdings wichtig, dass du dich nicht stresst. Deine Essgewohnheiten sollten nicht von heute auf Morgen umgeworfen werden.

Beginne also langsam, das intermittierende Fasten in deinen Alltag zu bringen.

Die Umstellung deines Stoffwechsels kann am Anfang etwas Stress für deinen Körper bedeuten, denn aktuell bekommst du deine Energie über Kohlenhydrate und hältst so deinen Körper am Laufen.

Wenn du dann plötzlich beginnst, den Zeitraum zwischen deinen Mahlzeiten zu verlängern, ist dein Körper gezwungen, auf alternative Energiereserven zurückzugreifen.

Das versetzt ihn erstmal in eine Stresssituation, denn er ist es ja heutzutage leider nicht mehr gewohnt, über einen längeren Zeitraum ohne zugeführte Energie von außen zu funktionieren.

Solltest du also Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Heißhungerattacken oder leichte Reizbarkeit verspüren, dann könnten das Anzeichen einer Unterzuckerung sein. Diese Symptome einer Unterzuckerung werden dadurch ausgelöst, dass dein Körper unter Stress versucht, alternative Energiereserven zu mobilisieren.

Fakt ist, dein Körper sollte dieses Alternativprogramm unbedingt kennenlernen. Am besten aber, indem er sich langsam herantastet.

Wir wollen doch keinen zusätzlichen Stress hinzufügen, oder?

Schritt für Schritt, das ist unser Ziel und mein Motto. :-)

Meine Tipps für einen einfachen und sanften Start in das 16 8 Fasten lauten wir folgt:

  1. Beginne mit 3 Mahlzeiten am Tag und lasse alle Zwischensnacks weg.
  2. Als nächstes nimmst du deine letzte Mahlzeit spätestens 20:00 Uhr ein und isst frühestens um 8:00 Uhr morgens deine erste Mahlzeit.
  3. Nach und nach steigerst du deine nächtliche Fastenphase von 12 Stunden auf 14 Stunden.
  4. Als letztes verteilst du die 3 Mahlzeiten auf einen Zeitraum von 8 Stunden.

Ziel ist es, innerhalb von 8 Stunden zu essen und 16 Stunden lang zu fasten…

That’s it. ;-)

Wichtig ist, dass du alles ganz langsam angehst…

Sei geduldig und höre auf dein Körpergefühl!

Manche Leute brauchen zwei Wochen, um 16 Stunden Fasten durchzuhalten und andere wiederum benötigen zwei Monate.

Jeder beginnt mit einer anderen Ausgangslage, daher ist ein fester 16 8 Fasten Plan keine Lösung.

Du solltest die wichtigsten Grundlagen kennen, damit du weißt, auf was du achten musst…

und dann heißt es: Einfach loslegen.

Mache deine ersten 16 8 Fasten Erfahrungen und nimm deinen Körper wahr. Schau, wie es sich anfühlt ohne dauerhaftes Snacken. Schau, wie sich deine Wahrnehmung und dein Körper verändert, wie wundervoll es ist, ein gesundes Körpergefühl für sich selbst zu spüren.

Die ersten 16 Stunden Fasten Erfahrungen sind die besten…

Du wächst über dich hinaus und spürst, dass es machbar ist und deinen Körper unglaublich gut tut. Das stärkt dein Selbstbewusstsein und du kommst deinem inneren Arzt ein Stückchen näher…

Es ist einfach grandios, probiere es aus und genieße diese wundervolle intermittierende Fasten Erfahrung.

Welche Vorteile hat diese Intervallfasten Methode gegenüber den anderen IF-Methoden?

intermittierendes Fasten 16-8

Nicht jede Intervallfasten Methode ist für jeden gleich gut geeignet. Denn jeder hat verschiedene Vorlieben und Schwächen welche bei der Auswahl der Methode zu beachten sind.

Dazu kann ich nur erneut mit meinem Satz kommen:

“Jeder ist individuell. Achte auf die Signale deines Körpers und folge deinem eigenen Instinkt.” ;-)

Die Vorteile des 16 8 Kurzzeitfasten auf einen Blick:

  • Es ist flexibel im Alltag umsetzbar und auch für Berufstätige unproblematisch.
  • Es ist wahnsinnig effektiv und bringt zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich.
  • Es gibt nur wenige Regeln, die für jeden einfach umsetzbar sind.
  • Du musst nie mehr Sklave einer Diät werden.
  • Kleine mögliche Ausnahmen halten dich dauerhaft auf Kurs.
  • Zu Beginn, also noch in der Umstellungsphase, benötigst du zwar eine gewisse Willensstärke, aber recht schnell wirst du merken, dass diese Essenspausen unglaublich viel Freiheiten mit sich bringen – dein Alltag wird stressfreier und unkomplizierter.
  • Heißhunger Attacken werden für dich kein Thema mehr sein, denn dein Stoffwechsel weiß sich bestens zu helfen.

Warum eignet sich die 8 Stunden Diät besonders zum Abnehmen?

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Ganz einfach kann man eigentlich sagen, dass Essen zur falschen Zeit dick macht. Diese Behauptung lässt sich auch ganz einfach physiologisch erklären, denn das Intervallfasten aktiviert deinen Fettstoffwechsel und bringt deine innere Uhr in Balance…

Indem du intermittierend fastest, trainierst du deinen Körper darauf, das eingelagerte Fett als effiziente alternative Energiequelle zu nutzen.

Nach dem Essen ist dein Körper erstmal ein paar Stunden damit beschäftigt, die aufgenommen Nahrung zu verdauen und zu verarbeiten. Wenn du nun zu späterer Stunde isst, sei es eine dicke fette Pizza oder ein paar kleine abendliche Snacks, dann hat dein Körper die ganze Nacht ordentlich damit zu tun…

Und wenn du dann zu allem Übel auch gleich früh am Morgen den nächsten Snack einwirfst, dann ist dein Körper eigentlich dauerhaft mit der Verdauungsarbeit beschäftigt und alle anderen wichtigen Prozesse fallen hinten runter…

Welche Prozesse meine ich?

Nachts ist dein Körper nicht dafür programmiert, ausschließlich zu verdauen. Deine ursprüngliche innere Uhr hat nachts eigentlich genau das Gegenteil von Essen vorgesehen, nämlich Aufräumen…

Nachts ist die Hauptentgiftungszeit unseres Körpers!

Da sollte eigentlich unsere körpereigene Müllabfuhr aktiv sein…

Alle Stoffwechselabfälle, kaputte Proteine, Viren, Bakterien… also alles, was unnötig ist und was unser Körper nicht braucht, wird durch die sogenannte Autophagie wieder ins Lot gebracht.

Spätes Essen oder eben auch ständiges Essen beraubt deinem Körper die Möglichkeit, diese Reparaturvorgänge und die wichtige Zellreinigung durchzuführen.

Erst nach 10 bis 12 Stunden sind die Glykogenvorräte aus Leber und Muskeln leer und die Autophagie, also unsere eigene Müllabfuhr und gleichzeitig die Fettverbrennung, kann aktiv werden.

Durch die fehlenden Essenspausen befindet sich dein Körper allerdings dauerhaft im Aufbaumodus, auch anabole Phase genannt, was begrifflich nichts anderes bedeutet als “körpereigene Strukturen aufbauend”.

Die Folge davon ist, dass dein Körper faul wird und die wichtigen Reparaturvorgänge auf der Strecke bleiben.

Jetzt fragst du dich sicherlich:

Was hat dieser Vorgang nun aber mit dem Abnehmen zu tun?

Nun, ich möchte, dass du erkennst, dass wir unseren Körper als ganze Einheit verstehen müssen…

Wenn wir unseren Körper mit einer dauerhaften Nahrungszufuhr überlasten, dann zwingt dieser Lebensstil deine Organe dazu, zur falschen Zeit zu arbeiten und seine innere Uhr zu übergehen…

Das bringt einfach Folgen mit sich:

Übergewicht und ein gestörter Stoffwechsel!

Und mit ständigem Essen meine ich nicht nur, dass du dir alle zwei Stunden etwas in den Mund schiebst. Nein, ich meine auch eine zu kurze nächtliche Essenspause, sodass der Körper seiner Arbeit nicht in Ruhe nachgehen kann!

Eine 12-stündige nächtliche Essenspause sollte das mindeste Ziel sein, das du dir und deinem Körper gönnst. Wenn du diese Grundlage gelegt hast, dann kann es an den Speck gehen…

Denn mittlerweile haben zahlreiche Studien bewiesen, dass das Wachstumshormon (HGH) während einer Fastenphase um das 5-fache ansteigt…

Jetzt rate mal, für was das Wachstumshormon unter anderem zuständig ist?

Genau, für Muskelaufbau und Fettabbau

Du kannst dich also einer ganz natürlich erhöhten Fettverbrennung bedienen, wenn du diesen natürlichen Vorgang in deinem Körper unterstützt…

Wie wird das Wachstumshormon am effektivsten aktiviert?

… nüchtern (niedriger Insulinspiegel), durch erholsamen Schlaf und morgendliche Bewegung.

Mmhhh, irgendwie schreit das nach Intermittierendem Fasten 16 8 ;-).

Das sind nur zwei wichtige Punkte, die ich kurz ansprechen wollte. Tatsächlich hat das Intermittierende Fasten noch viel mehr positive Effekte, um gesund und nachhaltig abzunehmen. Dazu aber mehr in einem gesonderten Artikel, denn das Ganze ist noch viel komplexer, als du dir vorstellen kannst... ;-)

Mir ist es wichtig, dir hier deutlich zu machen, dass es physiologisch und wissenschaftlich einfach zu erklären ist.

Den wesentlichen Fokus möchte ich aber auf die alltagstaugliche Methode legen.

Die sogenannte 16 8 Diät ist einfach in jedem Alltag einfach umzusetzen, denn sie ist unglaublich flexibel und schränkt dich keinerlei in der Auswahl deiner Lebensmittel ein.

Das soll natürlich nicht der Freifahrtschein für ungesunde Lebensmittel wie Eis, Cola und Co. in deinem 8-stündigen Essensfenster sein…

Aber die “kleinen Sünden” im Alltag geben dir die Chance, das Ganze dauerhaft durchzuhalten und nachhaltig einen gesunden Essensrhythmus zu entwickeln.

Der häufigste Grund, warum Diäten zum Scheitern verurteilt sind, sind die strengen Regeln, an die man sich halten muss, was auf Dauer nicht möglich ist und bei Diäten auch nicht vorgesehen ist.

In diesem 16 8 Diät Plan geht es eben erstmal darum, einen gesunden Essensrhythmus zu erreichen, was sich einfach und natürlich auf deine Fettverbrennung auswirkt. Wenn du dann noch weitere kleine Elemente in diese Methode einbaust, dann steht einer nachhaltigen und gesunden Gewichtsabnahme nichts im Weg.


Meine 5 Top Tipps zum Intermittierenden Fasten mit 16 zu 8

intermittierendes Fasten 16-8 Tipps

Ich bin der Meinung, dass Intermittierendes Fasten nicht einfach nur ein gesunder Essensrhythmus ist, sondern ein perfektes Allround-Programm…

Zum Intermittierenden Fasten gehört mehr dazu…

Für mich ist es ein ganzer Lifestyle, den ich aus freien Stücken zu leben wähle und wodurch ich mich einfach nur großartig fühle…

Glaube mir, beachtest du das ganze Allround-Paket zum intermittierenden Fasten, dann beförderst du deine Gesundheit auf das nächste Level. ;-)

Also, was gehört dazu...?

Tipp #1 Sorge für einen erholsamen Nachtschlaf.

Ein erholsamer Nachtschlaf ist das A und O und ist unglaublich wichtig, damit sich deine innere Uhr einstellen kann. Außerdem stoppt ein guter Schlaf die Hungerhormone. Um dein Schlafverhalten zu optimieren ist es sinnvoll, bereits zwei Stunden vor dem Schlafengehen alle Bildschirme und künstliches Licht abzuschalten. Ja, auch Smartphone, Fernseher und Laptop sind damit gemeint.

Tipp #2 Wähle deine Essenspause so, dass du sie locker einhalten kannst.

Das Schönste beim 16 8 Fasten ist, dass du dir deinen Fastenphasen ganz flexibel aussuchen kannst und täglich individuell anpassen kannst. Es ist kein festes Dogma, was es unbedingt einzuhalten gilt und das zum nächst großen Stressor für dich wird. Wenn du es am Wochenende einmal nur schaffst, auf ein Zeitfenster von 12 Stunden Fasten zu kommen, ist das genauso okay und noch lange kein Weltuntergang.

Ein gutes Mindset zum 16 8 Kurzzeitfasten ist unglaublich wichtig. Nimm deine Fastenphase als Zeitgewinn wahr und nicht als Entbehrung und schon ist alles anders. ;-)

Tipp #3 Esse dich nach dem Fasten satt

Genieße deine Mahlzeiten entspannt und iss, bis sich ein angenehmes Sättigungsgefühl zeigt. Zwei bis drei große Mahlzeiten sind optimal und minimieren alte Snack-Gewohnheiten im Alltag. Füge Fett hinzu, um mit den Mahlzeiten länger durchzuhalten. Mit einem Bulletproof Coffee kannst du beispielsweise ganz einfach dein Frühstück nach hinten verschieben. Er hält dich für einige Stunden länger satt und versorgt dich außerdem bis zum Mittagessen mit hochwertiger Energie. Mehr dazu findest du hier.

Tipp #4 Trinke ausreichend Wasser (am besten gefiltertes)

Beim Fasten benötigst du etwas mehr Wasser als gewöhnlich. Achte also darauf, dass du ausreichend trinkst, damit alles im Fluss bleibt... ;-) Besonders am Anfang kann trinken dir helfen, den kleinen Hunger zu übergehen.

Tipp #5 Bewege dich täglich an der frischen Luft

Optimal ist es, wenn du dich am Ende der Fastenphase und vor der ersten Mahlzeit draußen im Freien bewegst. Das kannst du ganz entspannt angehen. Es muss keine krasse Sporteinheit beinhalten. Zu Fuß gehen, einen kurzen Spaziergang machen oder Fahrrad fahren, was immer gerade in deinen Alltag passt. Bereits diese einfachen Möglichkeiten helfen dir, die Fettverbrennung anzukurbeln und die innere Uhr aufzuziehen. Außerdem lenkt Bewegung besonders am Anfang vor Hunger ab und wirkt appetithemmend.

Die häufigsten Fragen zur 16/8-Methode

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Sport zu treiben?
Grundsätzlich ist die beste Zeit zum Sport machen das Ende des Fastenzeitfensters. So kannst du deinen Körper direkt in deiner Essensphase mit allen wertvollen und wichtigen Nährstoffen versorgen.


Direkt nach der letzten Mahlzeit sollte eine Sporteinheit allerdings nicht durchgeführt werden, da es hierdurch eher zu Hunger kommen kann in deiner folgenden Fastenphase.


Führe ich ausreichend Nährstoffe/Vitamine mit nur zwei Mahlzeiten zu?
Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist beim Intervallfasten natürlich wichtig und notwendig. Aber ich finde, dass es viel wichtiger ist, dass du deinem Körper stets das gibst, wonach er verlangt. Das Leben, unser Körper und wir sind “im Fluss” und verändern uns stetig. Es wird auch Zeiten geben, in denen dein Körper nach 3 Mahlzeiten verlangt.


Wenn dem so ist, dann gib ihm genau das, was er braucht. Eine ausreichende Nährstoffzufuhr ist natürlich auch immer abhängig von deiner Ausgangssituation. Je nach Jahreszeit, Bewegung, Stress und Ernährungssituation variiert dein Bedarf an Nährstoffen. Intervallfasten bedeutet nicht, dass du lebenslang nur noch 2 Mahlzeiten essen sollst.


Mit dem Intervallfasten gibst du deinem Körper lediglich seine wohlverdiente länger kalorienfreie Nachtruhe, die er benötigt, um alle Körperprozesse optimal ablaufen zu lassen. Auch mit 12, 13 oder 14 Stunden Fastenzeit hast du deinem Körper viel Gutes getan.


Was kann ich gegen Hunger tun?
Viel trinken reicht häufig schon aus, um eventuell aufkommende Hungergefühle zu unterbinden. Vor allem warme Getränke, also ein warmer Tee, Kaffee oder auch eine leckere Knochenbrühe oder Gemüsebrühe können dir einen sättigenden Effekt verschaffen.


Mein kleiner Geheimtrick, um deine Fastenphase ohne Hungergefühl zu verlängern, ist allerdings der Bulletproof Coffee.


Wie schaffe ich es, die Fastenzeit durchzustehen?
Am besten beginnst du zunächst mit einer 12-stündigen Fastenzeit. Sobald du merkst, dass du mit den 12 Stunden gut zurechtkommst, kannst du die Stundenanzahl langsam steigern.


So kann sich dein Stoffwechsel in Ruhe daran gewöhnen und du verhinderst lästige Begleiterscheinungen.


Wie lange kann ich die Methode durchführen?
Grundsätzlich gibt es beim Intervallfasten keine zeitliche Begrenzung. Theoretisch ist diese bewusste Art zu “konsumieren” auf unsere natürliche Biologie abgestimmt. Ich finde es aber wichtig zu sagen, dass du dich nicht täglich strikt auf 16 Stunden und 2 Mahlzeiten fokussieren solltest, sondern darauf achtest, was dein Körper gerade braucht und verlangt.


Es gibt Zeiten, wo der Körper mehr oder weniger benötigt. Das ist immer sehr individuell und abhängig von verschiedenen Punkten. Daher gibt es hier keine generelle Aussage. Ich finde es immer wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, denn auch das ändert sich im Laufe der Zeit.


Kann ich die Diät auch unterbrechen?
Das Intervallfasten sollte nicht ausschließlich als Diät gesehen werden, sondern als ein Lebensstil, der sich zu leben und zu lieben lohnt. Wenn du in erster Linie das Intervallfasten zum Abnehmen nutzt, dann ist es natürlich sinnvoll, das IF “kurweise” (8–12 Wochen zum Beispiel) strikt durchzuziehen.


Danach kannst du gerne variieren mit deinem Fastenfenster, so wie es dein Alltag erlaubt. Das ist das Schöne am IF und macht den Unterschied zu einer Diät. Intervallfasten ist flexibel und passt sich an deinen Alltag an. So kann es auch dein Lebensstil werden.


Ich bin krank geworden. Was kann ich bei einer Erkältung machen?
Auf deinen Körper hören und ihm das geben, wonach er verlangt. Das Intervallfasten ist kein striktes Dogma, an das du dich halten musst.


Das Intervallfasten passt sich individuell an deinen Alltag an. Wenn du Medikamente wegen einer Erkrankung nehmen musst, dann steht das im Vordergrund, ohne, dass du auf dein Fastenfenster achten musst.


Eine Erkrankung ist ja zumeist nur vorübergehend, so dass du im Anschluss ohne Stress deinen Intervallfasten-Rhythmus wieder aufnehmen kannst.


Wann lege ich das Essensfenster am besten ein?

Das Beste am Intervallfasten ist, dass du dein Essensfenster täglich neu an deinen Alltag anpassen kannst. Daher ist Intervallfasten auch wunderbar mit Schichtdiensten oder Urlauben vereinbar, da du täglich dein Essensfenster neu legen kannst.


Indem du auch die Fastenzeiten flexibel hältst (z. B. von 12–16 Uhr), ist Intervallfasten ein Lebensstil, der dich nicht einschränkt sondern Freiheiten schenkt. Bleibe also flexibel und schau täglich, wie es sich am besten in deinen Alltag integrieren lässt, ohne dir zusätzlichen Stress aufzudrücken.


Warum bricht BPC nicht das IF?

Der BPC enthält ausschließlich Fett und keine Kohlenhydrate. Somit wird “kein” Insulin ausgeschüttet und der Körper bleibt im Fettstoffwechsel, das heißt, er gewinnt seine Energie aus eigenen Fettdepots. BPC ist gut geeignet, um die Fastenphase ohne Hunger zu überstehen, da er sehr sättigend ist.


Langfristig sollte aber das Ziel sein, dass man ohne BPC die Fastenphase aushält und seinem Körper tatsächlich eine komplette Ruhepause gönnt.


Nehme ich schneller ab, wenn ich die Fastenzeit verlängere?

Um effektiv, gesund und nachhaltig Gewicht zu reduzieren, macht es KEINEN Sinn, die Fastenphase noch länger auszudehnen. Damit erhöhst du das Risiko, deinen Körper in den Hungerstoffwechsel zu treiben, da du ihn nicht ausreichend “nährst”.


Das wiederum hat zur Folge, dass dein Körper alles abspeichert, was er bekommt, um auf weitere “Hungerzeiten” vorbereitet zu sein.


Beim Abnehmen ist es unglaublich wichtig, dass du ausreichend und ausgewogen isst, damit du deinem Körper alle Nährstoffe lieferst, die er benötigt. So vermeidest du Heißhungerattacken und dickmachende Snackgewohnheiten.


Wo gibt es Rezepte zum Intervallfasten? 

Zum Intermittierenden Fasten gibt es zahlreiche Rezepte. In diesem Artikel habe ich die besten Rezepte aus meinem IF-Abnehm-Programm zusammengefasst. Sie funktionieren super für den Alltag im 16/8 Intervall.


Für wen ist das Intervallfasten nicht geeignet?

Intervallfasten ist nicht für dich geeignet, wenn:

  • du schwanger bist
  • du stillst
  • du untergewichtig bist
  • du Diabetiker bist oder
  • Probleme mit Blutzuckerschwankungen hast
  • du an Stoffwechsel- oder Hormonstörungen leidest

Es gibt aber auch noch andere Situationen bzw. Zustände, wo du einiges bedenken solltest, wenn du Intermittierendes Fasten durchführen möchtest. Sollte eine Grunderkrankung bei dir vorliegen, informiere dich vorab, ob und in welchem Umfang das Intervallfasten für dich am besten ist. Wenn nötig, dann besprich es mit einem Arzt, Fastenleiter oder Heilpraktiker


Ist es nicht wichtig, jeden Morgen zu frühstücken?

Nein, ist es nicht. Es ist ein altes Missverständnis, das sich wirklich lange und wacker hält. In unserer heutigen Konsumgesellschaft ist es mittlerweile unglaublich wichtig geworden, die natürliche Fastenphase bewusst zu verlängern. Indem du deine morgendliche Mahlzeit überspringst, gibst du deinem Körper die Chance, sein Fett als Energie zu verbrennen.

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Kein Spam. Jederzeit eigenständig austragbar. Datenschutzkonform.

Fazit

Das Intermittierende Fasten nach der 16:8 Methode ist einfach umzusetzen, flexibel im Alltag zu integrieren und bringt unglaublich viele gesundheitliche Vorteile mit sich.

Diese 16 8 Fasten Methode entspricht unserer ursprünglichen inneren Uhr. Schon kleine Veränderungen im Lebensstil bringen wahnsinnige Erfolge auf ganzer Ebene mit sich.

Sogar die Wissenschaft beweist, dass ein geregelter Rhythmus über dein Wohlbefinden und dein Gewicht bestimmt.

Diesen gesunde Essensrhythmus solltest du also unbedingt ausprobieren und schauen, was mit deinem Körper passiert.

Hast du bereits Erfahrungen mit dieser 16 Stunden Diät gesammelt?

Ich würde mich freuen, wenn du mir deine Auswirkungen (körperlich oder auch mental) in den Kommentaren mitteilst.

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